Politologin drängt auf mehr Härte gegen Trump
Vermischtes - aktuelle Fakten und Einordnung
EU-Politik und die Herausforderung durch Trump
Rom () – Die italienische Politologin Nathalie Tocci fordert die Europäische Union zu mehr Härte gegenüber US-Präsident Donald Trump auf. „Wir wissen, dass Trump auf Stärke reagiert“, sagte Tocci dem Wirtschaftsmagazin „Capital“. „Wir haben lange versucht, ihn zu beschwichtigen, irgendwie auf unserer Seite zu halten. Das hat nicht funktioniert.“
Staaten wie Brasilien, Indien oder Kanada hätten hingegen „mehr Entschlossenheit und Würde gezeigt als die Europäer“, so Tocci. „Man sieht, dass Trump, wenn er mit einer solchen Position konfrontiert ist, tatsächlich zurückweicht.“
Es mache auch keinen Sinn mehr, mit den USA Deals einzugehen, solange Trump Präsident ist. Sie finde es daher auch „seltsam“, welche Begeisterung über die US-Sicherheitsgarantien für die Ukraine herrscht, sagte Tocci. „Was sollen diese Garantien wert sein in einer Situation, in der die Vereinigten Staaten Grönland bedrohen, in der Artikel 5 der Nato-Charta infrage gestellt wird, in der Trump jeden zweiten Tag neue Zölle ankündigt?“
Tocci sieht im Handeln des US-Präsidenten sogar ein aktives Hinwirken auf eine Desintegration der EU. „Trumps Interesse ist es, Europa zu zersetzen“, sagte sie.
Die Politologin leitet das Istituto Affari Internazionali in Rom und beriet zuvor die EU-Außenbeauftragten Federica Mogherini und Josep Borrell.
| Text-/Bildquelle: | Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de |
| Bildhinweis: | Donald Trump (Archiv) |
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Welche neuen Fakten, Entscheidungen oder Änderungen nennt der Artikel?
- Europäische Union soll härter gegenüber Donald Trump auftreten
- US-Sicherheitsgarantien für die Ukraine sind fragwürdig
- Tocci sieht Trumps Handeln als Versuch zur Desintegration der EU
Wen betrifft es und wie stark (Zielgruppen, Regionen, Zahlen, Fristen)?
- Zielgruppen: Europäische Union, Länder wie Brasilien, Indien, Kanada
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- Aussagekraft: Tocci sieht stärkeren Rückzug von Trump bei Entschlossenheit der anderen Staaten, keine neuen Deals mit USA solange Trump Präsident ist
Welche Gründe, Ursachen, Hintergründe oder Auslöser werden genannt?
- Trump reagiert auf Stärke, nicht auf Beschwichtigung
- Andere Staaten zeigen mehr Entschlossenheit als Europa
- US-Sicherheitsgarantien wertlos, solange Trump Präsident ist
Was machen die Politik bzw. die Behörden jetzt konkret?
- Forderung nach mehr Härte der EU gegenüber Trump
- Ablehnung von Deals mit den USA solange Trump Präsident ist
- Warnung vor Trumps Absicht, die EU zu desintegrieren
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