Brandenburger Grüne kritisieren Personal und Frauenanteil der neuen Landesregierung
Brandenburg - Regional - aktuelle Fakten und Einordnung
Brandenburg: Kritik an neuer Regierungskonstellation
Potsdam () – Die Brandenburger Bündnisgrünen haben die geplante rot-schwarze Landesregierung scharf kritisiert. Die Landesvorsitzende Juliana Meyer teilte mit, es handele sich vor allem um eine ‚Männerkoalition‘.
Die CDU habe für das zentrale Wirtschaftsressort offenbar keine eigene Kompetenz in den Reihen und hole mit Martina Klement eine bayerische CSU-Politikerin nach Brandenburg.
Meyer wies darauf hin, dass die CDU sich selbst das Ziel gesetzt habe, Führungspositionen ab 2025 zu 50 Prozent mit Frauen zu besetzen. Bei den Ministerposten der CDU liege der Frauenanteil aktuell jedoch bei null Prozent.
Die einzige Frau in der geplanten CDU-Besetzung komme nicht aus der eigenen Partei, sondern aus der CSU.
Unverständlich sei zudem die personelle Besetzung im Bildungsbereich, so Meyer. Statt auf ausgewiesene Bildungsexpertise zu setzen, falle die Wahl auf Gordon Hoffmann, derzeit Generalsekretär der CDU Brandenburg.
Die Basis der CDU stehe der Koalition zudem nicht geschlossen gegenüber, da nur etwa ein Viertel der rund 5.000 Mitglieder für den Vertrag gestimmt habe.
| Text-/Bildquelle: | Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de |
| Bildhinweis: | Dietmar Woidke und Jan Redmann (Archiv) |
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- Kritik an der "Männerkoalition" der geplanten rot-schwarzen Landesregierung.
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