Merz trifft chinesischen Ministerpräsidenten beim G20-Gipfel

23. November 2025

Politik - aktuelle Fakten und Einordnung

Politik und Wirtschaft beim G20-Gipfel Johannesburg

Johannesburg () – Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) hat sich am Rande des G20-Gipfels in mit dem chinesischen Ministerpräsidenten Li Qiang getroffen.

Der Kanzler sagte am Sonntag vor dem Termin, dass er das Treffen als „Vorbereitungsgespräch“ für seinen Besuch in im nächsten Jahr sehe. Der Zeitpunkt für die Reise steht noch nicht fest, aber der Kanzler grenzte den Zeitraum auf die ersten Wochen des nächsten Jahres ein. „China ist für ein wichtiger Handelspartner“, so Merz. Die Volksrepublik sei eine wichtige Ordnungsmacht auf der Welt und könne auch Einfluss auf Russland ausüben.

Bei dem Gespräch mit dem Regierungschef sollte es dem Vernehmen nach auch um die angespannten Beziehungen zwischen Peking und gehen. Vor allem die kurzfristige Absage einer China-Reise von Außenminister Johann Wadephul (CDU) hatte zuletzt für Aufsehen gesorgt. Grund war laut Auswärtigem Amt, dass Wadephul nicht ausreichend hochrangige Gesprächspartner bekommen hatte.

Stattdessen flog in der vergangenen Woche Bundesfinanzminister Lars Klingbeil (SPD) als erster Minister der schwarz-roten Bundesregierung nach China, um vor allem über das Thema Handel zu sprechen. Sein höchstrangiger Gesprächspartner war dabei der chinesische Vizepremier He Lifeng. In der Abschlusskonferenz zum G20-Gipfel in Johannesburg sagte Klingbeil, dass man eine „Konkurrenzsituation“ habe, China aber auch „das Miteinander“ suche. „Also mir ist das sehr klare Signal mitgegeben worden, dass man mit Deutschland die wirtschaftlichen Beziehungen ausbauen will, dass man dort auch auf fairen Handel, auf eine faire Partnerschaft setzt“, so Klingbeil.

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Da der chinesische Präsident Xi Jinping beim G20-Gipfel nicht dabei ist, war der chinesische Ministerpräsident für Merz der höchstrangige mögliche Gesprächspartner aus der Volksrepublik.

Text-/Bildquelle: Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de
Bildhinweis: Friedrich Merz bei einem bilateralen Treffen mit Li Qiang am 23.11.2025

Vier Bürgerfragen. Klare Antworten.

Welche neuen Fakten, Entscheidungen oder Änderungen nennt der Artikel?

  • Friedrich Merz sieht Treffen mit Li Qiang als Vorbereitung für China-Besuch im nächsten Jahr.
  • Zeitraum für Merz' China-Reise ist auf die ersten Wochen des nächsten Jahres eingegrenzt.
  • Außenminister Johann Wadephul sagte China-Reise aufgrund fehlender hochrangiger Gesprächspartner ab.

Wen betrifft es und wie stark (Zielgruppen, Regionen, Zahlen, Fristen)?

  • Betroffene Personen: Friedrich Merz (bundeskanzler, CDU), Li Qiang (chinesischer Ministerpräsident), Johann Wadephul (Außenminister, CDU), Lars Klingbeil (Bundesfinanzminister, SPD)
  • Zielgruppen: Deutsche Regierung, chinesische Regierung, Wirtschaftsteilnehmer
  • Zeitraum: Vorbereitungsgespräch für China-Reise im ersten Quartal 2026, G20-Gipfel in 2023

Welche Gründe, Ursachen, Hintergründe oder Auslöser werden genannt?

  • Vorbereitungsgespräch für den Besuch von Merz in China
  • China als wichtiger Handelspartner für Deutschland
  • Spannungen in den Beziehungen zwischen Peking und Berlin, ausgelöst durch die Absage der China-Reise von Außenminister Wadephul

Was machen die Politik bzw. die Behörden jetzt konkret?

  • Friedrich Merz bereitet sich auf seinen Besuch in China im nächsten Jahr vor.
  • Bundesfinanzminister Lars Klingbeil hat China besucht, um Handelsgespräche zu führen.
  • Es gibt Bestrebungen, die wirtschaftlichen Beziehungen zwischen Deutschland und China auszubauen.
Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH
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