Mittelfranken verzeichnet niedrigste Kriminalität seit 25 Jahren
Bayern - Regional - aktuelle Fakten und Einordnung
Gesellschaftliche Entwicklungen in Mittelfranken
Nürnberg () – Die Polizei in Mittelfranken hat für das vergangene Jahr die beste Sicherheitslage seit der Jahrtausendwende gemeldet. Wie das Polizeipräsidium Mittelfranken am Dienstag mitteilte, ging die Zahl der Straftaten das zweite Jahr in Folge zurück, die Aufklärungsquote stieg und die Jugendkriminalität sank deutlich.
Insgesamt registrierte die Polizei 75.211 Straftaten ohne ausländerrechtliche Verstöße, ein Minus von 0,9 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Die Aufklärungsquote liegt bei 66,6 Prozent.
Besonders positiv entwickelte sich die Zahl junger Tatverdächtiger.
Sie sank bei den unter 21-Jährigen um 4,7 Prozent auf 7.309 Personen, den niedrigsten Wert seit zehn Jahren. Polizeipräsident Gernot Rochholz betonte jedoch, dass das subjektive Sicherheitsgefühl der Bevölkerung weiter eine zentrale Rolle spiele.
Ein ernstes Problem bleibe die Zahl der Messerangriffe, die auf 443 Fälle anstieg. Die Polizei reagiere darauf mit Waffenverbotszonen und verstärkter Präsenz.
Deutlich zugenommen hat die Kriminalität im Internet.
Die Zahl der Auslandsstraftaten stieg auf 14.131 Fälle, der Vermögensschaden beträgt rund 75,8 Millionen Euro. Ein Lichtblick ist der Bereich Callcenterbetrug, wo die Fallzahlen um 27,7 Prozent sanken.
Die Teillegalisierung von Cannabis führe zu einem florierenden Schwarzmarkt und erschwere die Strafverfolgung, so die Polizei. Die Zahl der Rauschgifttoten stieg von 13 auf 27.
| Text-/Bildquelle: | Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de |
| Bildhinweis: | Bundespolizei (Archiv) |
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- Beste Sicherheitslage in Mittelfranken seit der Jahrtausendwende.
- Zahl der Straftaten sank um 0,9 Prozent auf 75.211; Aufklärungsquote bei 66,6 Prozent.
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- Straftaten insgesamt: 75.211, Minus 0,9 % zum Vorjahr
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- Rückgang der Straftaten um 0,9 Prozent gegenüber dem Vorjahr
- Anstieg der Aufklärungsquote auf 66,6 Prozent
- Erhöhung der Messerangriffe auf 443 Fälle
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