Grüne sehen Fortschritte für Hebammen in Niedersachsen

17. März 2026

Niedersachsen - Regional - aktuelle Fakten und Einordnung

Gesellschaft: Verbesserungen für Hebammen in Niedersachsen

() – Die Grünen-Fraktion im niedersächsischen Landtag hat sich erfreut über Verbesserungen im Hebammenhilfevertrag geäußert. Die gesundheitspolitische Sprecherin Eva Viehoff teilte mit, dass sich die Nachverhandlungen zwischen dem Deutschen Hebammenverband und den gesetzlichen Krankenkassen gelohnt hätten.

Einige befürchtete Mindereinnahmen für freiberufliche Hebammen, die im Kreißsaal arbeiten, seien abgewendet worden.

Konkret begrüßten die Grünen, dass wichtige Leistungen wie die ungeplante ambulante Betreuung im Kreißsaal weiter abgerechnet werden können. Zudem sei die Vergütungsregelung für die Eins-zu-eins-Betreuung praxisnäher gestaltet und bürokratischer Aufwand etwa bei telefonischen Beratungen reduziert worden.

Diese Schritte würdigen die Arbeit der Hebammen und leisteten einen Beitrag zur Stabilisierung der Versorgung.

Als ungelöst bezeichnete Viehoff jedoch weiterhin enge Dokumentationspflichten während der Geburt, die wertvolle Betreuungszeit binden würden. Auch bei der Vergütung für zweite und dritte Geburten seien keine Änderungen erreicht worden.

Hier bestehe weiterer Handlungsbedarf, um die Arbeitsrealität vollständig abzubilden und die Versorgung langfristig zu sichern.

Text-/Bildquelle: Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de
Bildhinweis: Kreißsaal (Archiv)

Vier Bürgerfragen. Klare Antworten.

Wen betrifft es und wie stark (Zielgruppen, Regionen, Zahlen, Fristen)?

  • betrifft freiberufliche Hebammen im Kreißsaal
  • Verbesserungen in den Vergütungsregelungen und Bürokratieabbau
  • Handlungsbedarf besteht bei Dokumentationspflichten und Vergütung für zweite und dritte Geburten

Welche Gründe, Ursachen, Hintergründe oder Auslöser werden genannt?

  • Nachverhandlungen zwischen Hebammenverband und Krankenkassen haben Verbesserungen erzielt
  • Abwendung von Mindereinnahmen für freiberufliche Hebammen im Kreißsaal
  • Unzureichende Lösungen bei Dokumentationspflichten und Vergütung für Mehrgeburten

Was machen die Politik bzw. die Behörden jetzt konkret?

  • Nachverhandlungen zwischen Hebammenverband und Krankenkassen erfolgreich
  • Ungeplante ambulante Betreuung im Kreißsaal weiterhin abrechenbar
  • Vergütungsregelung für Eins-zu-eins-Betreuung praxisnäher gestaltet

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