Bundesnetzagentur sieht Anstieg der Gaspreise mit Sorge
Wirtschaft - aktuelle Fakten und Einordnung
Wirtschaftliche Entwicklungen in Berlin
Berlin () – Die Bundesnetzagentur sieht den Gaspreis-Anstieg mit Sorge. „Die Preissprünge nach Ausbruch des Krieges sind heftig“, sagte Klaus Müller, Präsident der Bundesnetzagentur, der „Rheinischen Post“ (Mittwoch). Die Großhandelspreise für Gas (Day-ahead-Markt) hätten sich „etwa verdoppelt“.
Müller erklärte weiter: „Die weitere Entwicklung hängt von der Dauer des Krieges ab. Unsere Einschätzung der Versorgungssicherheit hat sich im Kern nicht geändert: Es gibt genügend Angebot auf den Märkten, allerdings zu steigenden Preisen.“
Das erschwert die Auffüllung der Speicher: „Die Befüllung der Gasspeicher für den nächsten Winter wird herausfordernd“, sagte Müller weiter und appelliert an die Gashändler. „Die Befüllung ist aber keine Aufgabe des Staates, sondern der Gashändler. Diese stehen auch in der Verantwortung gegenüber ihren privaten und industriellen Kunden.“ Aktuell liegt der Füllstand der Speicher in Deutschland bei 22 Prozent.
| Text-/Bildquelle: | Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de |
| Bildhinweis: | Gas-Hinweisschild (Archiv) |
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- Gaspreise sind nach Ausbruch des Krieges heftig gestiegen, Großhandelspreise haben sich etwa verdoppelt.
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- Kein staatliches Eingreifen, Verantwortung liegt bei Gashändlern.
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