Kriminalität in Goslar leicht gestiegen – Aufklärungsquote verbessert
Niedersachsen - Regional - aktuelle Fakten und Einordnung
Entwicklung der Kriminalität in Goslar
Goslar () – Die Zahl der polizeilich erfassten Straftaten im Landkreis Goslar ist im vergangenen Jahr leicht um 2,93 Prozent auf 8.704 Fälle gestiegen. Das teilte der Leiter des Zentralen Kriminaldienstes Goslar, Patrick Dehnbostel, mit.
Zugleich sei die Aufklärungsquote auf 65,42 Prozent leicht angestiegen. Damit zähle die Region weiterhin zu den sichersten in Niedersachsen.
Bei verschiedenen Deliktsgruppen gab es unterschiedliche Entwicklungen.
So ging die Zahl der Straftaten gegen die sexuelle Selbstbestimmung um 6,41 Prozent zurück, die Verbreitung von Kinderpornografie sogar um 22,22 Prozent. Die Fallzahlen beim sexuellen Missbrauch von Kindern haben sich zwar auf 52 verdoppelt, was laut Dehnbostel aber auf eine proaktivere Ermittlungsarbeit und ein besser ausgeleuchtetes Dunkelfeld zurückzuführen sei.
Raubdelikte stiegen auf 47 Fälle, die Aufklärungsquote liegt hier mit 74,47 Prozent auf einem Zehnjahreshoch.
Rückgänge verzeichnet die Polizei unter anderem bei Straftaten im Schulkontext (minus 14,04 Prozent) und bei Widerständen gegen Polizeibeamte (61 Fälle). Gestiegen sind dagegen die Zahlen bei häuslicher Gewalt (plus 5,75 Prozent) und bei Tages- und Wohnungseinbrüchen auf 132 Fälle, wobei die Hälfte im Versuchsstadium blieb.
Die Betäubungsmittelkriminalität ist infolge der Cannabis-Legalisierung weiter auf 322 Fälle gesunken.
| Text-/Bildquelle: | Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de |
| Bildhinweis: | Polizei (Archiv) |
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- Zahl der polizeilich erfassten Straftaten im Landkreis Goslar um 2,93 Prozent auf 8.704 Fälle gestiegen
- Aufklärungsquote leicht angestiegen auf 65,42 Prozent
- Straftaten gegen die sexuelle Selbstbestimmung um 6,41 Prozent zurückgegangen, Kinderpornografie um 22,22 Prozent reduziert
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- 2,93% Anstieg auf 8.704 Fälle, 65,42% Aufklärungsquote
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