Unterfranken: Kriminalität sinkt – mehr Verkehrstote

18. März 2026
Unterfranken: Kriminalität sinkt – mehr Verkehrstote

Bayern - Regional - aktuelle Fakten und Einordnung

Gesellschaftlicher Überblick zur Kriminalitätslage in Unterfranken

() – Die Polizei in Unterfranken hat für das vergangene Jahr einen Rückgang der Straftaten bei einer gleichzeitig gestiegenen Aufklärungsquote verzeichnet. Insgesamt wurden 49.012 Straftaten (ohne ausländerrechtliche Verstöße) registriert, das sind 1.184 weniger als im Vorjahr, wie das Polizeipräsidium Unterfranken am Mittwochvormittag mitteilte.

Die Aufklärungsquote stieg von 70,1 auf 71,3 Prozent. Die Häufigkeitszahl, die Straftaten pro 100.000 Einwohner angibt, sank von 3.817 auf 3.716 und liegt damit im gesamtbayerischen Vergleich auf niedrigem Niveau.

Bei den Diebstahlsdelikten, die mit 13.147 Fällen ein Viertel aller Straftaten ausmachen, stieg die Zahl der Ladendiebstähle um 5,5 Prozent auf ein Zehnjahresmaximum von 4.152 Fällen.

Deutlich angestiegen sind auch die Wohnungseinbruchdiebstähle, und zwar um 16,2 Prozent auf 395 Fälle. Die Aufklärungsquote liegt hier bei 23,5 Prozent.

Im Bereich der Gewaltkriminalität sanken die Fallzahlen leicht um ein Prozent auf 1.844 Delikte, was den zweithöchsten Zehnjahreswert darstellt. Die Aufklärungsquote in diesem Deliktfeld liegt bei 87,7 Prozent.

Im Straßenverkehr gab es weniger Unfälle, aber mehr Tote und Verletzte.

Die Zahl der Unfälle sank auf 37.773, während die der Verletzten auf 4.475 und die der Getöteten auf 59 stieg. Einen Höchststand gab es bei Unfällen mit Pedelecs (1.617) und mit Beteiligung von Senioren (3.339).

Siehe auch:  Fachabend für Schäfer in Laichingen zu aktuellen Herausforderungen

Die Polizei verzeichnete zudem 3.884 Anzeigen im Zusammenhang mit dem Jahresschwerpunkt ‚Fahrtüchtigkeit‘, wobei weiterhin mehr Drogen- als Alkoholfahrten festgestellt wurden. Für 2026 kündigte die Polizei einen Schwerpunkt zum Thema ‚Ablenkung im Straßenverkehr‘ an.

Text-/Bildquelle: Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de
Bildhinweis: Polizisten (Archiv)

Vier Bürgerfragen. Klare Antworten.

Welche neuen Fakten, Entscheidungen oder Änderungen nennt der Artikel?

  • Rückgang der Straftaten auf 49.012, 1.184 weniger als im Vorjahr
  • Aufklärungsquote stieg von 70,1 auf 71,3 Prozent
  • Ladendiebstähle auf Zehnjahresmaximum von 4.152 Fällen gestiegen

Wen betrifft es und wie stark (Zielgruppen, Regionen, Zahlen, Fristen)?

  • Betroffene Region: Unterfranken
  • Anzahl Straftaten: 49.012, Rückgang um 1.184
  • Aufklärungsquote: gestiegen von 70,1% auf 71,3%

Welche Gründe, Ursachen, Hintergründe oder Auslöser werden genannt?

  • Rückgang der Straftaten um 1.184 Fälle im Vergleich zum Vorjahr
  • Anstieg der Aufklärungsquote von 70,1 auf 71,3 Prozent
  • Steigende Zahl der Ladendiebstähle auf ein Zehnjahresmaximum
  • Anstieg der Wohnungseinbruchdiebstähle um 16,2 Prozent
  • Weniger Verkehrsunfälle, aber mehr Verletzte und Getötete im Straßenverkehr
  • Höchststand bei Unfällen mit Pedelecs und Beteiligung von Senioren
  • Fokus auf Fahrtüchtigkeit und geplante Schwerpunktsetzung auf Ablenkung im Straßenverkehr für 2026

Was machen die Politik bzw. die Behörden jetzt konkret?

  • Die Polizei hat einen Schwerpunkt zum Thema 'Ablenkung im Straßenverkehr' für 2026 angekündigt.
  • Mehr Drogen- als Alkoholfahrten wurden festgestellt, mit insgesamt 3.884 Anzeigen zur 'Fahrtüchtigkeit'.
  • Die Aufklärungsquote bei Wohnungseinbruchdiebstählen liegt bei 23,5 Prozent.

Bist du ein guter Leser? 👍

Welcher Begriff kam im Artikel vor?




Bist du ein guter Leser? 👍

Welcher Begriff kam im Artikel vor?




Bist du ein guter Leser? 👍

Welcher Begriff kam im Artikel vor?




4,7/5 (17 Bewertungen)
Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH
Letzte Artikel von Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH (Alle anzeigen)