Zoll deckt mutmaßlich illegale Beschäftigung von 15 Chinesen in Neuss auf
Nordrhein-Westfalen - Regional - aktuelle Fakten und Einordnung
Kontrolle von Arbeitsmigration in Neuss
Neuss () – Der Zoll hat in Neuss bei einer Kontrolle 15 Chinesen entdeckt, die mutmaßlich ohne erforderliche Aufenthaltserlaubnis in Deutschland gearbeitet haben. Der Zoll in Krefeld teilte mit, dass seine Finanzkontrolle Schwarzarbeit (FKS) am Donnerstag in zwei Gewerbehallen, die für den Messebau genutzt werden, einen Einsatz durchgeführt habe.
Dabei wurden insgesamt 23 Personen mit chinesischer Staatsangehörigkeit überprüft.
Zur weiteren Klärung des Aufenthaltsstatus wurden 21 Personen vorläufig in Gewahrsam genommen. Die bisherigen Prüfungen ergaben bei 15 von ihnen den dringenden Verdacht, dass sie sich ohne erforderlichen Aufenthaltstitel in Deutschland aufgehalten haben und somit auch keiner erlaubten Beschäftigung nachgehen durften.
Die weiteren aufenthaltsrechtlichen Maßnahmen führt nun die Ausländerbehörde der Stadt Neuss durch.
An der Kontrollmaßnahme waren 70 Einsatzkräfte der FKS aus Mönchengladbach und Krefeld beteiligt. Sie wurden von Beamten der Bundespolizei und Mitarbeitern der Neusser Ausländerbehörde unterstützt.
Die Ermittlungen der Finanzkontrolle Schwarzarbeit, insbesondere zu möglichen Verstößen gegen sozialversicherungsrechtliche Bestimmungen und dem Vorenthalten von Arbeitsentgelt, dauern an. Aus ermittlungstaktischen Gründen könnten derzeit keine weiteren Angaben gemacht werden.
| Text-/Bildquelle: | Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de |
| Bildhinweis: | Zoll kontrolliert Arbeitnehmer in einer Lagerhalle in Neuss (Archiv), Hauptzollamt Krefeld via |
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