Landesweite Kontrollen im Friseurhandwerk decken Hunderte Verstöße auf

20. März 2026

Niedersachsen - Regional - aktuelle Fakten und Einordnung

Wirtschaft: Kontrollen gegen Schwarzarbeit in Niedersachsen

Niedersachsen () – Bei landesweiten Kontrollaktionen gegen Schwarzarbeit und illegale Beschäftigung im Friseurhandwerk haben Behörden in Niedersachsen Hunderte Verstöße festgestellt. Das teilte das Niedersächsische Wirtschaftsministerium mit.

An den Aktionstagen am 14. März sowie vom 16. bis 18. März waren neben den kommunalen Schwarzarbeitsbekämpfungsbehörden auch die Finanzkontrolle Schwarzarbeit (FKS) des Zolls sowie weitere Ämter beteiligt.

Insgesamt wurden 372 Betriebe und 865 Personen überprüft. Dabei stellten die Einsatzkräfte 429 Verdachtsfälle von Schwarzarbeit und illegaler Beschäftigung fest.

Im Fokus stand das Friseurhandwerk, wo allein 100 mutmaßliche Verstöße gegen die Handwerks- oder Gewerbeordnung registriert wurden. Der Zoll ermittelte zudem in 61 Fällen wegen möglicher Verstöße gegen das Mindestlohngesetz und in 44 Fällen wegen nicht oder falsch abgeführter Sozialversicherungsbeiträge.

In mehreren Regionen kam es zu Betriebsschließungen.

In Osnabrück musste ein Salon geschlossen werden, der bereits im Juli 2025 aus der Handwerksrolle gelöscht worden war. Im Landkreis Lüchow-Dannenberg wurde ein Barber-Shop vorläufig untersagt und die Räume versiegelt.

In Hannover stellten Beamte die illegale Beschäftigung eines Touristen mit Schengen-Visum fest. Wirtschaftsminister Grant Hendrik Tonne betonte die Bedeutung der Aktionen für den Schutz gesetzestreuer Betriebe.

Siehe auch:  Schwerer Unfall in Schorndorf

Text-/Bildquelle: Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de
Bildhinweis: Zoll (Archiv)

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Welche neuen Fakten, Entscheidungen oder Änderungen nennt der Artikel?

  • 372 Betriebe und 865 Personen überprüft
  • 429 Verdachtsfälle von Schwarzarbeit festgestellt
  • Betriebsschließungen in mehreren Regionen, darunter Osnabrück und Landkreis Lüchow-Dannenberg

Wen betrifft es und wie stark (Zielgruppen, Regionen, Zahlen, Fristen)?

  • Niedersachsen
  • Friseurhandwerk, 372 Betriebe und 865 Personen überprüft
  • 429 Verdachtsfälle, 100 Verstöße gegen Handwerksordnung, 61 gegen Mindestlohngesetz, 44 wegen Sozialversicherungsbeiträgen

Welche Gründe, Ursachen, Hintergründe oder Auslöser werden genannt?

  • Hunderte Verstöße gegen Schwarzarbeit im Friseurhandwerk festgestellt
  • Fokussierung auf illegale Beschäftigung und Nichteinhaltung von Vorschriften wie dem Mindestlohngesetz
  • Betriebsschließungen aufgrund von Nichteinhaltung der Handwerksordnung und illegaler Beschäftigung

Was machen die Politik bzw. die Behörden jetzt konkret?

  • Durchführung landesweiter Kontrollaktionen gegen Schwarzarbeit im Friseurhandwerk
  • Feststellung von 429 Verdachtsfällen von Schwarzarbeit und illegaler Beschäftigung
  • Schließung von Betrieben bei Verstößen gegen die Handwerks- oder Gewerbeordnung sowie das Mindestlohngesetz
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