Tierheime stehen weiter unter erheblichem Druck
Vermischtes - aktuelle Fakten und Einordnung
Tierschutz und Problematik in Berlin
Berlin () – Deutschlands Tierheime stehen weiter unter erheblichem Druck. „Viele Tierheime arbeiten am Rande ihrer Belastungsgrenze“, sagte Lea Schmitz, Sprecherin des Deutschen Tierschutzbundes, der „Rheinischen Post“.
Zusätzliche Belastung der Tierheime drohe rund um das Osterfest. In dieser Zeit steige die Nachfrage nach Kaninchen und anderen Kleintieren deutlich an. Schmitz warnte davor, echte Tiere als „Osterhasen“ zu verschenken: „Kleine Heimtiere sind anspruchsvoll und ihre Haltung muss gut überlegt sein“, mahnte sie. Die Anschaffung eines Tieres dürfe nicht leichtfertig erfolgen, vielmehr sei es entscheidend, sich vorab umfassend über Bedürfnisse und artgerechte Haltung zu informieren.
Besonders nach Ostern erwarten die Tierheime eine weitere Zuspitzung der Lage – vor allem bei Kaninchen, aber auch Katzen. „Im Laufe des Frühlings rechnen wir in den Tierheimen mit einer dramatischen Zunahme an jungen Kätzchen“, sagte Schmitz. Der Großteil der während dieser „Kätzchenschwemme“ aufgenommenen Kitten stamme von Straßenkatzen. „Viele der im Frühjahr geborenen Kitten versterben elendig, ohne rechtzeitig von Menschen gefunden und im Tierheim aufgepäppelt zu werden“, warnte Schmitz. Der Deutsche Tierschutzbund fordert eine bundesweite Kastrationspflicht für Freigängerkatzen aus Privathaushalten.
| Text-/Bildquelle: | Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de |
| Bildhinweis: | Katze (Archiv) |
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