Grüne kritisieren Annäherung von Familienunternehmer-Verband an AfD

25. November 2025

Politik - aktuelle Fakten und Einordnung

Politik in Berlin: Grünen kritisieren AfD-Nähe

() – Die stellvertretenden Vorsitzenden der Grünen-Bundestagsfraktion Konstantin von Notz und Andreas Audretsch haben den Schwenk des Verbandes der Familienunternehmer zur Gesprächsbereitschaft mit der AfD kritisiert.

„Eine gesichert rechtsextreme Partei, vor der unsere Sicherheitsbehörden vehement warnen, kann kein Gesprächspartner für Demokratinnen und Demokraten sein“, sagten sie dem „Redaktionsnetzwerk “ und fügten mit Blick auf die Präsidentin des Verbandes, Marie-Christine Ostermann, hinzu: „Wir sind der festen Überzeugung, dass Frau Ostermann mit ihren Aussagen ihre persönliche politische Agenda betreibt und nicht für die große Mehrheit der Familienunternehmen spricht.“

Von Notz und Audretsch ergänzten: „Die rund 6.500 Unternehmen, die im Verband organisiert sind, sollten sich sehr ernsthaft überlegen, ob Frau Ostermann als Vorsitzende des Verbandes tatsächlich in ihrem Namen einer solchen gefährlichen Relativierung und Entwicklung das Wort redet. Insofern erhoffen und erwarten wir eine Korrektur dieser jüngsten, geschichtsvergessenen Aussagen.“

Extremismus zu bekämpfen und den liberalen Rechtsstaat zu verteidigen, sei jedenfalls Aufgabe der gesamten Gesellschaft. Und gerade die deutsche Geschichte zeige, dass der Wirtschaft hierbei eine zentrale Rolle zukomme, so die Grünen-Politiker. Viele deutsche Unternehmen seien im Übrigen ein Bollwerk gegen den Rechtsextremismus. „Sie wissen, dass wir nur mit internationalen Fachkräften, mit Vielfalt, Offenheit und den besten Ideen aller eine Chance haben, auch künftig erfolgreich zu sein.“

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Text-/Bildquelle: Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de
Bildhinweis: Logo auf AfD-Parteitag (Archiv)

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Welche neuen Fakten, Entscheidungen oder Änderungen nennt der Artikel?

  • Kritik der Grünen-Bundestagsfraktion an Gesprächsbereitschaft des Verbands der Familienunternehmer mit der AfD
  • Aussage, dass eine rechtsextreme Partei kein Gesprächspartner für Demokraten sein kann
  • Forderung nach Korrektur der Amtsführung von Marie-Christine Ostermann im Namen des Verbands

Wen betrifft es und wie stark (Zielgruppen, Regionen, Zahlen, Fristen)?

  • betrifft die rund 6.500 Familienunternehmen im Verband der Familienunternehmer
  • kritisiert von den stellvertretenden Vorsitzenden der Grünen-Bundestagsfraktion, Konstantin von Notz und Andreas Audretsch
  • Frist/Zeitraum: kurzfristig, keine genauen Zahlen oder Fristen genannt

Welche Gründe, Ursachen, Hintergründe oder Auslöser werden genannt?

  • Kritik am Schwenk des Verbands der Familienunternehmer zur AfD
  • Warnung vor rechtsextremer Partei durch Sicherheitsbehörden
  • Forderung nach Verantwortlichkeit der Unternehmensvertretung gegenüber der Mehrheit der Familienunternehmen

Was machen die Politik bzw. die Behörden jetzt konkret?

  • Kritische Stellungnahme zur Gesprächsbereitschaft des Verbands der Familienunternehmer mit der AfD
  • Erwartung einer Korrektur der Äußerungen von Frau Ostermann durch den Verband
  • Betonung der Rolle der Wirtschaft im Kampf gegen Extremismus und für den liberalen Rechtsstaat
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