Jeder vierte Betrieb in Sachsen beschäftigt ausländische Arbeitskräfte

25. März 2026

Regional - Sachsen - aktuelle Fakten und Einordnung

Wirtschaft: Internationale Arbeitskräfte in Sachsen

() – In setzt inzwischen jeder vierte Betrieb auf internationale Arbeitskräfte. Das teilte die Regionaldirektion Sachsen der Bundesagentur für Arbeit mit.

Demnach beschäftigten im Juni 2025 insgesamt 25.800 der 102.900 sächsischen Betriebe mit sozialversicherungspflichtigen Beschäftigten ausländische Arbeitnehmer, was einem Anteil von 25 Prozent entspricht. Insgesamt arbeiteten in diesen Betrieben 151.000 ausländische Staatsbürger.

Besonders hoch ist der Anteil in den Großstädten: In beschäftigen 35 Prozent der Betriebe Ausländer, in sind es 33 Prozent. Überdurchschnittliche Werte weisen auch der Landkreis Görlitz und die Stadt Chemnitz auf.

Die geringsten Anteile finden sich im Erzgebirgskreis, in Mittelsachsen und im Landkreis Leipzig. Bundesweit liegt der Anteil der Betriebe mit ausländischen Beschäftigten bei 41 Prozent, wobei die ostdeutschen Länder im Vergleich zu den westlichen Flächenländern noch aufholen.

Der Vorsitzende der Geschäftsführung der Regionaldirektion, Klaus-Peter Hansen, betonte, der sächsische Arbeitsmarkt sei angesichts des demografischen Wandels auf Zuwanderung angewiesen.

Die Zahl der Betriebe mit internationalen Arbeitskräften habe sich seit 2015 mehr als verdoppelt. Zwei Drittel der ausländischen Beschäftigten arbeiten in Sachsen auf Fachkräfteniveau oder höher.

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Text-/Bildquelle: Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de
Bildhinweis: Agentur für Arbeit (Archiv)

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  • Jeder vierte Betrieb in Sachsen setzt auf internationale Arbeitskräfte.
  • 25.800 von 102.900 sächsischen Betrieben beschäftigen ausländische Arbeitnehmer.
  • In Leipzig liegt der Anteil bei 35 Prozent, in Dresden bei 33 Prozent.

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  • Betroffen sind 25.800 Betriebe in Sachsen, was 25% der 102.900 sächsischen Betriebe entspricht
  • Besonders hoch in Großstädten: 35% in Leipzig, 33% in Dresden
  • Zuwachs seit 2015: Anzahl der Betriebe mit internationalen Arbeitskräften hat sich mehr als verdoppelt

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