Stumpp kritisiert BPB-Rückzug von X
Politik - aktuelle Fakten und Einordnung
Bildungspolitik: Kritik am X-Rückzug in Berlin
Berlin () – Die stellvertretende CDU-Generalsekretärin Christina Stumpp kritisiert den Ausstieg der Bundeszentrale für politische Bildung (BPB) von der Plattform X/Twitter.
Die Entscheidung sei „nicht nachvollziehbar“, sagte Stumpp, die auch Vorsitzende des Kuratoriums der Bundeszentrale ist, dem Magazin Politico. Ziel der BPB müsse es sein, politische Bildung in die Breite zu tragen und unterschiedliche Zielgruppen anzusprechen. „Es ist widersinnig, einen etablierten Kanal mit zehntausenden Followern aufzugeben, während man gleichzeitig auf kleineren Plattformen wie Mastodon und Bluesky verbleibt“, so Stumpp.
Stumpp kündigte an, die Entscheidung zum X-Rückzug im BPB-Kuratorium thematisieren zu wollen. „Demokratische Institutionen müssen auch dort sichtbar sein, wo Gegenwind herrscht“, sagte die CDU-Politikerin. „Der Rückzug in Wohlfühloasen befördert genau jene gesellschaftliche Silobildung, der wir entgegenwirken müssen.“
Die BPB hatte am Montag in einem X-Post bekannt gegeben, auf dem Account künftig keine Inhalte mehr zu posten. Stattdessen betreibt sie weiterhin Kanäle auf den Plattformen Instagram, Facebook, Linkedin, Bluesky und Mastodon. Der X-Account der BPB hatte zuletzt rund 50.700 Follower.
| Text-/Bildquelle: | Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de |
| Bildhinweis: | Christina Stumpp (Archiv) |
Vier Bürgerfragen. Klare Antworten.
Welche neuen Fakten, Entscheidungen oder Änderungen nennt der Artikel?
- Christina Stumpp kritisiert den Ausstieg der BPB von X/Twitter.
- BPB bleibt auf Instagram, Facebook, Linkedin, Bluesky und Mastodon aktiv.
- Stumpp will die Entscheidung im BPB-Kuratorium thematisieren.
Wen betrifft es und wie stark (Zielgruppen, Regionen, Zahlen, Fristen)?
- Betroffen: Bundeszentrale für politische Bildung (BPB)
- Zielgruppen: breite Öffentlichkeit, politische Bildung
- Region: Deutschland
- Follower-Zahl auf X/Twitter: ca. 50.700
- Alternativen: Instagram, Facebook, Linkedin, Bluesky, Mastodon
Welche Gründe, Ursachen, Hintergründe oder Auslöser werden genannt?
- Kritik am Rückzug der BPB von Twitter/X wegen Verlust an Reichweite und Sichtbarkeit
- Ziel der politischen Bildung sollte es sein, unterschiedliche Zielgruppen anzusprechen
- Sorgen über gesellschaftliche Silobildung durch Rückzug aus der Plattform mit Gegenwind
Was machen die Politik bzw. die Behörden jetzt konkret?
- Rückzug der BPB von X/Twitter wird im BPB-Kuratorium thematisiert
- Kritische Diskussion über Sichtbarkeit demokratischer Institutionen auf verschiedenen Plattformen
- Prüfung alternativer Strategien zur politischen Bildung auf bestehenden Kanälen
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