Nouripour fürchtet Schließung der Straße von Aden durch Iran
Vermischtes - aktuelle Fakten und Einordnung
Politik: Iran und internationale Spannungen in Berlin
Berlin () – Bundestagsvizepräsident Omid Nouripour (Grüne) hat die Verlängerung des Ultimatums an das Regime im Iran durch US-Präsident Donald Trump kritisiert und vor einer Schließung der Straße von Aden gewarnt.
Das Regime habe „diesen Krieg jahrzehntelang mit Drehbüchern vorbereitet“ und die „volle Eskalationsstufe“ noch gar nicht genutzt, sagte er der „Neuen Osnabrücker Zeitung“ (Samstagausgabe). „Sie könnten zum Beispiel durch ihre Verbündeten im Jemen die Straße von Aden schließen. Das bedeutet, dass nicht nur kein Öl mehr kommt, sondern gar keine Güter mehr aus Ostasien. Damit hätten sie ihren Würgegriff um den Hals der gesamten Weltwirtschaft gelegt.“
Die Hauptstärke des iranischen Regimes sei die Planlosigkeit der USA. „Mit Abstand“, so Nouripour. „Ultimaten werden ausgesprochen, dann wieder verlängert, Punkte-Pläne vorgestellt. Die US-Regierung hatte weder einen Plan, als sie den Krieg begonnen hat, noch weiß sie, wie sie da wieder rauskommt. Das ist so bitter, anders kann ich es nicht sagen.“
Der Grünen-Politiker hält das Regime im Iran nicht für geschwächt. „Es gibt keine Anzeichen dafür, dass das Regime im Kern erschüttert ist. Dieser Kern schrumpft zwar, ist aber sehr erhärtet. Und vor allem hat das Regime zunehmend das Gefühl, dass es den Krieg gewinnen kann“, sagte Nouripour.
| Text-/Bildquelle: | Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de |
| Bildhinweis: | Anti-Iran-Protest (Archiv) |
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- Omid Nouripour kritisiert die Verlängerung des Ultimatums an den Iran durch Donald Trump.
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- Nouripour sieht das iranische Regime als nicht geschwächt und glaubt, dass es den Krieg gewinnen kann.
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- Verlängerung des Ultimatums durch US-Präsident Trump
- Mögliche Schließung der Straße von Aden durch Iran und Verbündete
- Planlosigkeit der US-Regierung im Umgang mit dem iranischen Regime
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- Keine Angabe
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