Inflation im Saarland steigt im März auf 3,0 Prozent
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Wirtschaftliche Entwicklungen im Saarland
Saarbrücken () – Die Verbraucherpreise im Saarland sind im März gegenüber dem Vorjahresmonat um 3,0 Prozent gestiegen. Das teilte das Statistische Amt des Saarlandes am Montag mit.
Im Vormonat Februar hatte die Teuerungsrate noch bei 1,8 Prozent gelegen. Gegenüber Februar erhöhte sich der Verbraucherpreisindex um 1,4 Prozent auf einen Wert von 124,2 (Basisjahr 2020 = 100).
Haupttreiber der Entwicklung waren laut der Behörde hohe Kraftstoffpreise, die im Jahresvergleich um 21,0 Prozent zulegten, sowie anhaltende geopolitische Spannungen.
Im Energiebereich insgesamt gab es jedoch Preisrückgänge: Die Kosten für Haushaltsenergie sanken um 1,2 Prozent, Strom wurde 4,3 Prozent günstiger. Deutlich teurer wurden dagegen Heizöl (+45,4 Prozent) und Brennholz (+10,1 Prozent).
Ohne Energiepreise betrug die Inflationsrate 2,3 Prozent.
Bei Nahrungsmitteln stiegen die Preise im Schnitt um 2,4 Prozent und lagen damit unter der Gesamtinflation. Fleisch und Fleischwaren verteuerten sich um 4,7 Prozent, Fisch um 2,7 Prozent.
Molkereiprodukte und Eier wurden dagegen um 1,3 Prozent günstiger, Speisefette und -öle sogar um 15,3 Prozent. Dienstleistungen wie Gastronomie (+3,2 Prozent) und Übernachtungen (+3,2 Prozent) verteuerten sich ebenfalls.
| Text-/Bildquelle: | Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de |
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