Münchens designierter OB verspricht gute Kooperation mit Söder

30. März 2026

Bayern - Regional - aktuelle Fakten und Einordnung

Politik in München: Wege der Zusammenarbeit

() – Der designierte Münchner Oberbürgermeister von den Grünen, Dominik Krause, verspricht eine gute Kooperation mit dem bayerischen Ministerpräsidenten und CSU-Chef Markus Söder. Krause sagte am Montag dem Nachrichtensender „Welt“: „Mir ist an einer sehr guten Zusammenarbeit gelegen und ich werde auch das Meinige tun, damit das gut funktioniert.“

Er habe auch schon als zweiter Bürgermeister den einen oder anderen Kontakt mit Söder gehabt: „Wir kommen ganz gut miteinander aus, auch wenn uns sicherlich inhaltlich das eine oder andere trennt.“

Er finde es „sehr wichtig, dass es eine gute Zusammenarbeit zwischen der Landeshauptstadt München und dem Freistaat gibt“. Dies sei „eines der Erfolgsrezepte für den Standort München“ und gelte vor allem beim Thema Wirtschaft.

Krause: „Wir haben momentan herausfordernde Zeiten in ganz , auch im Freistaat Bayern und natürlich dann runtergebrochen auch in München.“ München habe eine vielfältige Wirtschaft in der Stadt mit Dax-Konzernen, aber auch mit vielen kleinen und mittleren Unternehmen: „Und mein Ansinnen ist es vor allem, mit dem Freistaat darüber zu sprechen: Wie können wir das beibehalten oder auch noch weiter stärken?“

Nicht festgelegt ist der künftige OB in der Frage des heftig umstrittenen Abschiebeterminals für den Münchner Flughafen, das 2028 eröffnet werden soll und über das Tausende von Abschiebungen pro Jahr möglich sein sollen.

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Krause, der künftig Mitglied im Aufsichtsrat des Flughafens sein wird, da die Stadt 23 Prozent Anteile hat, sagte zu dem von der Staatsregierung unterstützten Terminal: „Grundsätzlich bin auch ich der Meinung, dass selbstverständlich Straftäterinnen und Straftäter abgeschoben werden sollten. Die Frage ist aber trotzdem, ob es angesichts sinkender Migrationszahlen wirklich sinnvoll ist, dass man viel Geld investiert in so ein Abschiebeterminal.“

Er werde sich gründlich in das Thema einlesen, das auch in den Koalitionsverhandlungen im Stadtrat erörtert werde. Dann werde er „die Position der Landeshauptstadt kundtun“.

Text-/Bildquelle: Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de
Bildhinweis: Markus Söder am 27.03.2026

Vier Bürgerfragen. Klare Antworten.

Welche neuen Fakten, Entscheidungen oder Änderungen nennt der Artikel?

  • Dominik Krause verspricht gute Zusammenarbeit mit Markus Söder.
  • Krause wird Mitglied im Aufsichtsrat des Münchner Flughafens.
  • Unklarheit über Stellungnahme zum neuen Abschiebeterminal bis nach Koalitionsverhandlungen.

Wen betrifft es und wie stark (Zielgruppen, Regionen, Zahlen, Fristen)?

  • Betroffen sind die Stadt München und der Freistaat Bayern
  • Zielgruppen: Dax-Konzerne, kleine und mittlere Unternehmen in München
  • Abschiebeterminal für den Flughafen soll 2028 eröffnet werden und betrifft tausende Abschiebungen pro Jahr

Welche Gründe, Ursachen, Hintergründe oder Auslöser werden genannt?

  • Kooperationsbereitschaft zwischen Dominik Krause und Markus Söder
  • Bedeutung der Zusammenarbeit für den Standort München und die Wirtschaft
  • Diskussion über die Notwendigkeit eines Abschiebeterminals trotz sinkender Migrationszahlen

Was machen die Politik bzw. die Behörden jetzt konkret?

  • Kooperation zwischen dem neuen Oberbürgermeister und dem bayerischen Ministerpräsidenten anstreben
  • Gespräche über Stärkung der Wirtschaft in München führen
  • Sich gründlich in das Thema Abschiebeterminal einlesen und Position der Stadt klären
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