Ausbildungsstellen in NRW gehen zurück – Bewerberzahl steigt

31. März 2026

Nordrhein-Westfalen - Regional - aktuelle Fakten und Einordnung

Wirtschaftliche Situation der Ausbildungsplätze in NRW

() – Die Zahl der Ausbildungsstellen in ist im vierten Jahr in Folge gesunken, während gleichzeitig mehr junge Menschen eine Lehrstelle suchen. Das teilte die Regionaldirektion NRW der Bundesagentur für Arbeit am Dienstag mit.

Bis Ende März hätten sich 80.841 Jugendliche bei den Arbeitsagenturen gemeldet, das seien 890 oder 1,1 Prozent mehr als im Vorjahr.

Dem stünden jedoch nur geschätzte 79.300 gemeldete Ausbildungsstellen gegenüber, ein Minus von etwa 6.500 oder 7,6 Prozent.

Roland Schüßler, Vorsitzender der Geschäftsführung der Regionaldirektion, führte den Rückgang auf die anhaltend schwierige wirtschaftliche Lage zurück. Viele Unternehmen schöben die Entscheidung zur Ausbildung von Fachkräften auf, was langfristig die Fachkräfteknappheit verschärfe.

Positiv bewertete er hingegen das weiterhin wachsende Interesse junger Menschen an einer dualen Berufsausbildung, trotz rückläufiger Schulabgängerzahlen.

Als Brücke in die Ausbildung empfiehlt die Bundesagentur die sogenannte Einstiegsqualifikation, ein bis zu einjähriges Langzeitpraktikum, das auf eine anschließende Ausbildung angerechnet werden kann. Laut Schätzungen waren im März rund 51.100 betriebliche Ausbildungsstellen noch unbesetzt.

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Dem standen 59.071 Bewerber gegenüber, die noch keinen Platz gefunden hatten.

Text-/Bildquelle: Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de
Bildhinweis: Frau und Mann am Computer

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Welche neuen Fakten, Entscheidungen oder Änderungen nennt der Artikel?

  • Zahl der Ausbildungsstellen in NRW im vierten Jahr in Folge gesunken
  • 80.841 Jugendliche haben sich bei Arbeitsagenturen gemeldet, 1,1 Prozent mehr als im Vorjahr
  • Rund 51.100 betriebliche Ausbildungsstellen im März noch unbesetzt, 59.071 Bewerber ohne Platz

Wen betrifft es und wie stark (Zielgruppen, Regionen, Zahlen, Fristen)?

  • Betroffen: Jugendliche in Nordrhein-Westfalen (80.841 registrierte Bewerber)
  • Ausbildungsstellen: 79.300, minus 6.500 (7,6 Prozent)
  • Zeitpunkt: Daten bis Ende März 2023

Welche Gründe, Ursachen, Hintergründe oder Auslöser werden genannt?

  • Rückgang der Ausbildungsstellen um etwa 6.500 (7,6 Prozent) über vier Jahre
  • Anhaltend schwierige wirtschaftliche Lage der Unternehmen
  • Viele Unternehmen zögern, Ausbildungsentscheidungen zu treffen

Was machen die Politik bzw. die Behörden jetzt konkret?

  • Empfehlung der Bundesagentur für Einstiegsqualifikationen als Übergang in die Ausbildung
  • Fokus auf betriebliche Ausbildungsstellen, die unbesetzt sind
  • Analyse der wirtschaftlichen Lage und deren Einfluss auf Ausbildungsentscheidungen von Unternehmen
Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH
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