Saarbrücker Forscher nutzen KI zur Temperaturkontrolle in Elektromotoren
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Technik: Neue KI-Anwendung in Saarbrücken
Saarbrücken () – Forscher der Universität des Saarlandes haben ein neues KI-Verfahren entwickelt, um die Temperatur in laufenden Elektromotoren zu überwachen. Das teilte die Hochschule am Mittwoch mit.
Statt zusätzliche Sensoren zu verbauen, nutzt das System vorhandene Antriebsdaten und ein trainiertes neuronales Netzwerk, um die Temperaturverteilung in Echtzeit zu erfassen.
Das Team um Matthias Nienhaus hat dazu einen Elektromotor mit Sensoren ausgestattet und in verschiedenen Betriebszuständen Massen von Temperaturdaten gesammelt. Mit diesen Daten wurde ein KI-Modell trainiert, das nun anhand weniger Messwerte die Temperatur in verschiedenen Bauteilen des Motors schätzen kann.
Dies ermöglicht eine präzisere Leistungsregelung und kann vor Überhitzung schützen.
Die Technologie soll auf der Hannover Messe im April vorgestellt werden. Die Forscher suchen dort Industriepartner, um das System zur Marktreife zu führen.
Ein effizienterer Betrieb von Elektromotoren könnte so in Zukunft ohne aufwändige Sensorik möglich werden.
| Text-/Bildquelle: | Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de |
| Bildhinweis: | E-Auto-Ladestation (Archiv) |
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