Polizei durchsucht Wohnungen in Hamburg und Mecklenburg-Vorpommern nach Raub und politischer Straftat
Hamburg - Regional - aktuelle Fakten und Einordnung
Jugendkriminalität in Hamburg: Ermittlungen und Festnahmen
Hamburg () – Die Polizei Hamburg hat am Morgen in mehreren Stadtteilen und in Mecklenburg-Vorpommern Wohnungen durchsucht und einen 17-Jährigen festgenommen. Das teilte die Polizei am Mittwoch mit.
Hintergrund sind Ermittlungen zu mehreren Raubdelikten und einer politisch motivierten Straftat.
Den Ermittlungen zufolge soll der Jugendliche gemeinsam mit anderen am 4. März in die Wohnung eines 19-Jährigen in Hamburg eingedrungen sein. Unter Vorhalt eines Messers forderten sie ein vierstelliges Geldgeld.
Als der Geschädigte nicht zahlte, traten sie auf ihn ein. Auch vier Tage später soll es zu einem ähnlichen Vorfall gekommen sein, bei dem Teile der Tat gefilmt und später veröffentlicht worden sein sollen.
Zudem steht der 17-Jährige im Verdacht, Ende Februar einen 39-Jährigen in Billstedt mit einem Messer bedroht und rassistisch beleidigt zu haben. Eine Woche später soll er im Bereich des U-Bahnhofs Kiwittsmoor ein Wahlplakat beschädigt und den sogenannten „Hitlergruß“ gezeigt haben.
Die Durchsuchungen fanden ab 6:00 Uhr in den Hamburger Stadtteilen Altona, Bergedorf, Billstedt und Lohbrügge sowie in Lübtheen in Mecklenburg-Vorpommern statt.
Ein Richter hatte die Beschlüsse aufgrund der bisherigen Ermittlungen erlassen. Bei den Durchsuchungen stellten die Beamten Propagandamaterialien und potenzielle Beweismittel sicher.
Der festgenommene 17-Jährige wurde dem Untersuchungsgefängnis zugeführt.
| Text-/Bildquelle: | Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de |
| Bildhinweis: | Polizeiauto (Archiv) |
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