Kriminalität in Thüringen 2025 deutlich gesunken
Regional - Thüringen - aktuelle Fakten und Einordnung
Gesellschaftliche Entwicklungen in Thüringen 2025
Erfurt () – Die Zahl der Straftaten in Thüringen ist im vergangenen Jahr deutlich zurückgegangen. Das teilten Innenminister Georg Maier (SPD) und LKA-Präsident Dirk Löther bei der Vorstellung der Polizeilichen Kriminalitätsstatistik am Donnerstag mit.
Demnach registrierte die Polizei 2025 insgesamt 145.167 Fälle, rund 11.000 weniger als im Vorjahr. Die Aufklärungsquote blieb mit 61,2 Prozent auf hohem Niveau.
Maier sagte, dass sich Kriminalität zunehmend in den digitalen Raum verlagere und komplexer werde.
Die politisch motivierte Kriminalität ging auf 4.205 Fälle zurück, wobei rechts motivierte Straftaten mit 2.414 Fällen den größten Anteil ausmachen. Die Rauschgiftkriminalität ist deutlich zurückgegangen, was vor allem auf die Teillegalisierung von Cannabis zurückgeführt wird.
Der Rückgang betrifft vor allem klassische Delikte der Alltagskriminalität wie Wohnungseinbrüche, Diebstähle und Sachbeschädigungen.
Gleichzeitig stieg die Gewaltkriminalität auf 5.198 Fälle an. Auch Straftaten gegen die sexuelle Selbstbestimmung bewegen sich mit 3.602 registrierten Fällen weiterhin auf hohem Niveau, wobei das Internet und soziale Medien eine immer größere Rolle spielen.
| Text-/Bildquelle: | Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de |
| Bildhinweis: | Polizei (Archiv) |
Vier Bürgerfragen. Klare Antworten.
Welche neuen Fakten, Entscheidungen oder Änderungen nennt der Artikel?
- Zahl der Straftaten in Thüringen 2022: 145.167 Fälle, rund 11.000 weniger als 2021
- Politisch motivierte Kriminalität: Rückgang auf 4.205 Fälle, rechts motivierte Straftaten: 2.414 Fälle
- Gewaltkriminalität stieg auf 5.198 Fälle, Straftaten gegen sexuelle Selbstbestimmung: 3.602 Fälle
Wen betrifft es und wie stark (Zielgruppen, Regionen, Zahlen, Fristen)?
- Zielgruppe: Allgemeine Bevölkerung Thüringens
- Rückgang der Straftaten: 145.167 Fälle in 2025, ca. 11.000 weniger als 2024
- Anstieg der Gewaltkriminalität: 5.198 Fälle, politisch motivierte Kriminalität bei 4.205 Fällen
Welche Gründe, Ursachen, Hintergründe oder Auslöser werden genannt?
- Rückgang der Straftaten um rund 11.000 im Vergleich zum Vorjahr
- Verlagerung der Kriminalität in den digitalen Raum und steigende Komplexität
- Teillegalisierung von Cannabis als Grund für Rückgang der Rauschgiftkriminalität
Was machen die Politik bzw. die Behörden jetzt konkret?
- Analyse der zurückgegangenen Straftaten und Identifikation der Trends in der Kriminalität
- Stärkung der digitalen Ressourcen zur Bekämpfung von Cyberkriminalität
- Überwachung und Regulierung der Entwicklung im Bereich der Rauschgiftkriminalität
- FDP-Vorsitzkandidat Höne will Kubicki als Vize - 19. April 2026
- Brand zerstört Dachstuhl eines Einfamilienhauses in Prüm - 19. April 2026
- 1. Bundesliga: Freiburg schlägt Heidenheim - 19. April 2026

