Pyrotechnik und Fan-Ausschreitungen unterbrechen Dresdner Zweitliga-Spiel

5. April 2026

Regional - Sachsen - aktuelle Fakten und Einordnung

Gewalt und Ausschreitungen im Sport: Dresden

() – Bei der Zweitliga-Partie zwischen Dynamo Dresden und Hertha BSC ist es am Samstag zu schweren Ausschreitungen gekommen. Das Spiel musste für etwa 20 Minuten unterbrochen werden, nachdem in beiden Fanblocks wiederholt Pyrotechnik gezündet worden war und Fans Absperrungen überwanden.

Laut Polizei drangen zunächst Gästefans in den Innenraum des Stadions ein, was das Sicherheitspersonal nicht verhindern konnte.

In der Folge kam es zu Auseinandersetzungen mit etwa 60 Heimfans, die ebenfalls Absperrungen überstiegen. Einsatzkräfte betraten das Spielfeld, trennten die Lager und sicherten es.

Wenig später verließen etwa 600 Gästefans vorzeitig das Stadion und wurden von der Polizei bei der Abreise begleitet.

Für den Einsatz waren insgesamt 750 Polizisten im Einsatz, darunter Verstärkung aus und sowie der sächsischen Bereitschaftspolizei. Die Dresdner Polizei leitete mehr als ein Dutzend Ermittlungsverfahren ein, unter anderem wegen Landfriedensbruchs, gefährlicher Körperverletzung und Ticketbetrugs.

Text-/Bildquelle: Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de
Bildhinweis: Polizei (Archiv)

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Welche neuen Fakten, Entscheidungen oder Änderungen nennt der Artikel?

  • Spiel zwischen Dynamo Dresden und Hertha BSC wurde für 20 Minuten unterbrochen.
  • Gästefans drangen in den Innenraum des Stadions ein.
  • Polizei leitete mehr als ein Dutzend Ermittlungsverfahren ein, u.a. wegen Landfriedensbruchs und gefährlicher Körperverletzung.

Wen betrifft es und wie stark (Zielgruppen, Regionen, Zahlen, Fristen)?

  • Betroffen: Dynamo Dresden und Hertha BSC Fans
  • Stärke: 750 Polizisten im Einsatz
  • Zeitraum: Spielunterbrechung etwa 20 Minuten, 600 Gästefans verließen das Stadion vorzeitig

Welche Gründe, Ursachen, Hintergründe oder Auslöser werden genannt?

  • Zündung von Pyrotechnik durch Fans
  • Überwindung von Absperrungen durch Gästefans und Heimfans
  • Auseinandersetzungen zwischen rivalisierenden Fanlagern

Was machen die Politik bzw. die Behörden jetzt konkret?

  • Einsatz von 750 Polizisten, einschließlich Verstärkung aus Bayern und Thüringen
  • Einleitung von mehr als einem Dutzend Ermittlungsverfahren, u.a. wegen Landfriedensbruchs und gefährlicher Körperverletzung
  • Begleitung von 600 Gästefans bei der Abreise aus dem Stadion
Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH
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