Zoll stellt über 200.000 Schmuggelzigaretten sicher

7. April 2026

Bayern - Regional - aktuelle Fakten und Einordnung

Zollkontrollen in Neumarkt: Schmuggel entdeckt

Neumarkt () – Ein Team des Hauptzollamts hat auf der Autobahn 3 bei Neumarkt mehr als 200.000 Schmuggelzigaretten sichergestellt. Das teilten die Beamten am Dienstag mit.

Die Zigaretten wurden in einem Fahrzeug einer rumänischen Familie entdeckt, die von nach Großbritannien unterwegs war.

Bei der Kontrolle gab der 43-jährige Fahrer zunächst nur sechs Flaschen Wein an. Die Beamten wurden jedoch durch die Ladung misstrauisch und fanden schließlich mehrere große Kartons mit Zigaretten.

Die Menge überschreite die Richtwerte für den privaten Eigenbedarf um das 250-Fache, erklärte die stellvertretende Pressesprecherin des Hauptzollamts, Lara Hutzler. Zudem seien im Wagen gefaltete Spezialverpackungen für je 10.000 Zigaretten gefunden worden.

Durch den Fund konnte ein Steuerschaden von fast 40.000 Euro verhindert werden.

Gegen den Fahrer wurde ein Strafverfahren eingeleitet. Die weiteren Ermittlungen führt nun das Zollfahndungsamt , Dienstsitz Nürnberg.

Text-/Bildquelle: Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de
Bildhinweis: Zigaretten (Archiv), Hauptzollamt Nürnberg via

Vier Bürgerfragen. Klare Antworten.

Wen betrifft es und wie stark (Zielgruppen, Regionen, Zahlen, Fristen)?

  • Rumänische Familie als Transporteur betroffen
  • Über 200.000 Schmuggelzigaretten sichergestellt, 250-faches Übermaß des Eigenbedarfs
  • Steuerschaden von fast 40.000 Euro verhindert

Welche Gründe, Ursachen, Hintergründe oder Auslöser werden genannt?

  • Entdeckung von über 200.000 Schmuggelzigaretten in einem Fahrzeug auf der Autobahn 3
  • Fahrer nannte zunächst nur geringe Mengen an legalem Waren (Wein)
  • Überschreitung der Richtwerte für den privaten Eigenbedarf um das 250-Fache

Was machen die Politik bzw. die Behörden jetzt konkret?

  • Sicherstellung von über 200.000 Schmuggelzigaretten durch das Hauptzollamt Nürnberg
  • Einleitung eines Strafverfahrens gegen den Fahrer
  • Weiterführende Ermittlungen durch das Zollfahndungsamt München, Dienstsitz Nürnberg
Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH