Zoll und Polizei stellen 1,6 Tonnen Kokain in Hamburger Hafen sicher
Hamburg - Regional - aktuelle Fakten und Einordnung
Drogenhandel im Hamburger Hafen entdeckt
Hamburg () – Zollfahndung und Polizei haben im Hamburger Hafen 1,6 Tonnen Kokain in einem Bananencontainer aus Ecuador beschlagnahmt. Das teilten die Hamburger Polizei und der Zoll am Freitag mit.
Der Drogenfund mit einem geschätzten Straßenverkaufswert von rund 30 Millionen Euro gelang Mitte März aufgrund eines Hinweises aus dem Hafensicherheitszentrum.
Bei der Kontrolle mehrerer Container in der Containerprüfanlage fielen bei einem Behältnis Unregelmäßigkeiten auf, die auf eine illegale Beiladung hindeuteten. Die Ermittler der gemeinsamen Ermittlungsgruppe Rauschgift Hamburg stellten daraufhin 1.600 Pakete mit der Droge sicher.
Tino Igelmann, Leiter des Zollkriminalamtes, sprach von einem empfindlichen Schlag gegen die Drogenkriminalität.
Die weiteren Ermittlungen führt die gemeinsame Ermittlungsgruppe Rauschgift im Auftrag der Staatsanwaltschaft Hamburg. Das Erst im Mai 2024 eröffnete Hafensicherheitszentrum, in dem Polizei, Zoll und Hafenbehörde zusammenarbeiten, habe durch die Bündelung von Informationen wesentlich zum Erfolg beigetragen, hieß es.
| Text-/Bildquelle: | Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de |
| Bildhinweis: | Kokainfund (Archiv), Zollfahndungsamt Hamburg via |
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- Hafensicherheitszentrum koordiniert Informationen zwischen Polizei, Zoll und Hafenbehörde.
- Zollfahndung und Polizei haben 1,6 Tonnen Kokain sichergestellt.
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