Mecklenburg-Vorpommern weitet Flächen für Solarparks aus

13. April 2026

Mecklenburg-Vorpommern - Regional - aktuelle Fakten und Einordnung

Wirtschaft: Ausbau von Solaranlagen in Schwerin

() – erhöht die für Freiflächen-Solaranlagen verfügbare Fläche deutlich. Das Wirtschaftsministerium teilte mit, dass das bestehende Kontingent im Rahmen von Zielabweichungsverfahren auf insgesamt 10.000 Hektar erweitert wird.

Staatssekretärin Ines Jesse betonte, damit solle das große Potenzial der Sonnenenergie besser genutzt werden.

Die neuen Kriterien legen fest, dass Anlagen vorrangig auf bereits versiegelten Flächen, stillgelegten Deponien oder in Kombination mit anderen erneuerbaren Energieanlagen entstehen sollen. Hochwertige Ackerflächen, Moore und Naturschutzgebiete werden besonders geschützt.

Landwirtschaftsminister Till Backhaus sprach von einem ausgewogenen Rahmen, der mehr Solarenergie ermögliche, wo es sinnvoll sei, und gleichzeitig sensible Räume schütze.

Für viele Kommunen im ländlichen Raum seien Einnahmen aus Photovoltaik ein wichtiger Baustein, so das Ministerium. Die Kontingenterhöhung gilt als Übergangslösung, bis das Landesraumentwicklungsprogramm fortgeschrieben wird

Text-/Bildquelle: Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de
Bildhinweis: Solaranlage (Archiv)

Vier Bürgerfragen. Klare Antworten.

Welche neuen Fakten, Entscheidungen oder Änderungen nennt der Artikel?

  • Mecklenburg-Vorpommern erhöht die Fläche für Freiflächen-Solaranlagen auf 10.000 Hektar.
  • Neue Anlagen sollen vorrangig auf versiegelten Flächen und stillgelegten Deponien entstehen.
  • Hochwertige Ackerflächen, Moore und Naturschutzgebiete bleiben besonders geschützt.

Wen betrifft es und wie stark (Zielgruppen, Regionen, Zahlen, Fristen)?

  • Betroffen: Mecklenburg-Vorpommern, Kommunen im ländlichen Raum
  • Stärke: Erweiterung der Fläche auf 10.000 Hektar für Freiflächen-Solaranlagen
  • Zeitraum: Übergangslösung bis zur Fortschreibung des Landesraumentwicklungsprogramms

Welche Gründe, Ursachen, Hintergründe oder Auslöser werden genannt?

  • Erhöhung der Fläche für Freiflächen-Solaranlagen auf 10.000 Hektar zur besseren Nutzung der Sonnenenergie
  • Neuregelung, dass Anlagen vorrangig auf versiegelten Flächen und stillgelegten Deponien entstehen sollen
  • Einnahmen aus Photovoltaik sind wichtig für viele ländliche Kommunen

Was machen die Politik bzw. die Behörden jetzt konkret?

  • Erhöhung der für Freiflächen-Solaranlagen verfügbaren Fläche auf 10.000 Hektar
  • Vorgabe, dass Anlagen vorrangig auf versiegelten Flächen oder stillgelegten Deponien entstehen sollen
  • Schutz hochwertiger Ackerflächen, Moore und Naturschutzgebiete
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