Nur wenige Internetnutzer überprüfen Quellen bei KI-Inhalten
Vermischtes - aktuelle Fakten und Einordnung
Gesellschaft und Cybersicherheit in Deutschland
Würzburg () – Nur ein Fünftel der Internetnutzer in Deutschland überprüft die Quelle von Inhalten, um KI-generierte Falschinformationen oder Betrugsversuche zu erkennen. Das geht aus dem aktuellen Cybersicherheitsmonitor des Bundesamts für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) und des Programms Polizeiliche Kriminalprävention (ProPK) hervor, der am Dienstag veröffentlicht wurde. Fast die Hälfte der Befragten gab zwar an, KI-Inhalte erkennen zu können, doch nur 28 Prozent suchten aktiv nach Unstimmigkeiten in Bildern.
Laut der Studie, für die im Januar 3.060 Personen befragt wurden, hat rund ein Drittel noch keine Maßnahmen zur Erkennung solcher Inhalte ergriffen. Besonders gering ist das Wissen um konkrete Betrugsszenarien: Nur 38 Prozent halten es für möglich, dass Kriminelle KI-Programme so manipulieren, dass sie sensible Daten preisgeben. BSI-Präsidentin Claudia Plattner sagte, die Erkennung KI-generierter Inhalte sei unverzichtbar, um Risiken und Falschinformationen zu identifizieren.
Die ProPK-Vorsitzende Stefanie Hinz verwies unterdessen auf den häufig beobachteten „Cybertrading-Fraud“, bei dem Kriminelle mit KI-generierten Videos von Prominenten für angebliche Anlagemöglichkeiten werben. Sie riet, die Realitätsnähe solcher Angebote kritisch zu hinterfragen.
| Text-/Bildquelle: | Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de |
| Bildhinweis: | Junge Frauen mit Smartphone (Archiv) |
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- Nur ein Fünftel der Internetnutzer in Deutschland überprüft Quellen von Inhalten.
- 38 Prozent der Befragten halten es für möglich, dass Kriminelle KI-Programme manipulieren, um sensible Daten preiszugeben.
- BSI-Präsidentin betont, dass die Erkennung von KI-generierten Inhalten unverzichtbar ist.
Wen betrifft es und wie stark (Zielgruppen, Regionen, Zahlen, Fristen)?
- Internetnutzer in Deutschland
- 20% überprüfen Inhalte auf KI-generierte Falschinformationen
- Umfrage im Januar mit 3.060 Befragten
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- nur ein Fünftel überprüft Quellen von Inhalten
- 38 Prozent sind sich nicht bewusst, dass Kriminelle KI zur Datenmanipulation nutzen können
- Cybertrading-Fraud wird als häufiges Betrugsszenario genannt
Was machen die Politik bzw. die Behörden jetzt konkret?
- BSI und ProPK veröffentlichen Cybersicherheitsmonitor zur Sensibilisierung für KI-generierte Falschinformationen
- Aufklärung über Betrugsszenarien und Risiken soll verstärkt werden
- Empfehlungen zur kritischen Prüfung von Angeboten im Cybertrading-Fraud geben
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