Schleswig-Holstein erhöht Entschädigungen für Wildgans-Schäden

27. November 2025

Regional - Schleswig-Holstein - aktuelle Fakten und Einordnung

Landwirtschaftliche Förderungen in Schleswig-Holstein

() – Die CDU-Landtagsfraktion in hat gemeinsam mit den Grünen Haushaltsanträge eingebracht, die unter anderem Entschädigungen für Wildgans-Schäden in der Landwirtschaft deutlich erhöhen. Das teilte die agrarpolitische Sprecherin Rixa Kleinschmit mit.

Demnach wird das Entschädigungsprogramm von bisher 300.000 Euro auf 1,2 Millionen Euro nahezu vervierfacht.

Kleinschmit begründete die Maßnahme mit dem vollständig ausgeschöpften und überzeichneten Programm des Jahres 2025. Rund 60 Prozent der Entschädigungsleistungen entfielen in diesem Jahr auf Grünlandflächen. Der bisherige Entschädigungssatz für Grünland sei nicht auskömmlich gewesen, weshalb neben der Erhöhung des Budgets auch die Entschädigungssätze angepasst werden.

Neben der Unterstützung für landwirtschaftliche Betriebe werden auch Mittel für die Eindämmung invasiver Arten wie Waschbär, Marderhund und Nutria ausgeweitet.

Zusätzlich werden die Akademie für Ländliche Räume und die Verbraucherzentrale Schleswig-Holstein gestärkt, um die Entwicklung des ländlichen Raums und Verbraucherberatung zu sichern.

Text-/Bildquelle: Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de
Bildhinweis: Blässgänse (Archiv)

Vier Bürgerfragen. Klare Antworten.

Welche neuen Fakten, Entscheidungen oder Änderungen nennt der Artikel?

  • Entschädigungsprogramm für Wildgans-Schäden von 300.000 Euro auf 1,2 Millionen Euro erhöht
  • Anpassung der Entschädigungssätze für Grünlandflächen vorgesehen
  • Mittel für Eindämmung invasiver Arten wie Waschbär, Marderhund und Nutria ausgeweitet

Wen betrifft es und wie stark (Zielgruppen, Regionen, Zahlen, Fristen)?

  • Betroffene: Landwirte in Schleswig-Holstein
  • Entschädigungsprogramm: Erhöhung von 300.000 Euro auf 1,2 Millionen Euro
  • Zeitraum: 2025, 60 Prozent der Entschädigungsleistungen für Grünlandflächen

Welche Gründe, Ursachen, Hintergründe oder Auslöser werden genannt?

  • Erhöhung des Entschädigungsprogramms aufgrund vollständig ausgeschöpfter Mittel im Vorjahr
  • Hoher Anteil der Entschädigungsleistungen auf Grünlandflächen, unzureichende bisherige Entschädigungssätze
  • Ausweitung von Mitteln zur Eindämmung invasiver Arten und Stärkung ländlicher Entwicklung

Was machen die Politik bzw. die Behörden jetzt konkret?

  • Erhöhung des Entschädigungsprogramms für Wildgans-Schäden von 300.000 Euro auf 1,2 Millionen Euro
  • Anpassung der Entschädigungssätze für Grünlandflächen
  • Ausweitung der Mittel zur Eindämmung invasiver Arten wie Waschbär, Marderhund und Nutria
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