Krankenhausreform tritt in Kraft – Niedersachsen sieht Planungssicherheit
Niedersachsen - Regional - aktuelle Fakten und Einordnung
Gesundheitspolitik in Niedersachsen: Reformgesetz Inkrafttreten
Hannover () – Das Krankenhausreformanpassungsgesetz (KHAG) ist am Mittwoch in Kraft getreten. Gesundheitsminister Andreas Philippi, derzeit Vorsitzender der Gesundheitsministerkonferenz, erklärte, Bund und Länder hätten um gute Lösungen gerungen und das Gesetz gebe nun Planungssicherheit.
Ziel sei es, die Versorgung in einem Flächenland wie Niedersachsen zu sichern und durch qualitätsorientierte Konzentration von Leistungen zu verbessern.
Viele niedersächsische Forderungen seien in das Gesetz aufgenommen worden. Philippi kritisierte jedoch einen zuletzt eingefügten Aspekt, der die Zuweisung von Leistungsgruppen strikt an die Einhaltung von Pflegepersonaluntergrenzen knüpfe.
Dies könne große Häuser und Unikliniken hart treffen, weshalb der Bund kurzfristig Klarstellungen schaffen müsse.
Hintergrund ist, dass die Krankenhausreform des Bundes bereits zum 1. Januar 2025 in Kraft getreten war und nun durch das KHAG konkretisiert wird. Das neue Gesetz erleichtert unter anderem die Erfüllung von Strukturkriterien für Grund- und Regelversorger und erlaubt es, den Transformationsfonds auch für Maßnahmen zum Strukturerhalt zu nutzen.
Nach dem Inkrafttreten ist nun eine Anpassung des Fachverfahrens KLAAS erforderlich, eine zweite Antragsrunde für die Krankenhäuser soll in etwa zwei Monaten folgen.
| Text-/Bildquelle: | Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de |
| Bildhinweis: | Krankenhaus (Archiv) |
Vier Bürgerfragen. Klare Antworten.
Welche neuen Fakten, Entscheidungen oder Änderungen nennt der Artikel?
- KHAG ist am Mittwoch in Kraft getreten
- Ziel ist die Verbesserung der Versorgung in Niedersachsen durch qualitätsorientierte Konzentration von Leistungen
- Anpassung des Fachverfahrens KLAAS erforderlich, zweite Antragsrunde für Krankenhäuser folgt in etwa zwei Monaten
Wen betrifft es und wie stark (Zielgruppen, Regionen, Zahlen, Fristen)?
- Betroffen sind Krankenhäuser in Niedersachsen
- Gesetz in Kraft seit 4. Oktober 2023
- Nächste Antragsrunde für Krankenhäuser in etwa zwei Monaten
Welche Gründe, Ursachen, Hintergründe oder Auslöser werden genannt?
- In Kraft treten des Krankenhausreformanpassungsgesetzes (KHAG) zur Verbesserung der Versorgung in Niedersachsen
- Ziel: qualitätsorientierte Konzentration von Leistungen zur Planungssicherheit
- Kritik an Zuweisung von Leistungsgruppen, die an Pflegepersonaluntergrenzen gebunden sind
Was machen die Politik bzw. die Behörden jetzt konkret?
- Das Krankenhausreformanpassungsgesetz (KHAG) ist in Kraft getreten.
- Anpassung des Fachverfahrens KLAAS wird erforderlich.
- Eine zweite Antragsrunde für die Krankenhäuser soll in etwa zwei Monaten folgen.
- Drei Pkw kollidieren in Ottobrunn – eine Person verletzt - 19. April 2026
- 83-Jähriger stirbt bei Verkehrsunfall in Bocholt-Suderwick - 19. April 2026
- Schwerer Unfall auf Kreisstraße bei Ahaus - 19. April 2026
