Grüne werfen Dow Blockadehaltung im Chemiedreieck vor

27. November 2025

Regional - Sachsen-Anhalt - aktuelle Fakten und Einordnung

Wirtschaft in Sachsen-Anhalt unter Druck

() – Die Landtagsfraktion der Grünen in hat dem Chemiekonzern Dow vorgeworfen, die wirtschaftliche Entwicklung im mitteldeutschen Chemiedreieck zu blockieren. Das teilte der wirtschaftspolitische Sprecher Olaf Meister nach einer Sitzung des Wirtschaftsausschusses im Landtag mit.

Trotz konkreter Nachfragen von Betriebsrat und Gewerkschaft verweigere Dow eine transparente Zusammenarbeit mit potenziellen Nachfolgern für seinen Standort.

Damit gefährde der Konzern nicht nur bestehende Arbeitsplätze, sondern blockiere die Entwicklungsperspektive eines ganzen Zukunftsstandorts.

Meister forderte politischen Druck auf Bundesebene: „Der Bundeskanzler sollte zum Hörer greifen und ein klärendes Gespräch mit dem Dow-Konzernchef führen.“ Die Grünen verlangen eine koordinierte politische Initiative, um die Zukunft des Chemiedreiecks zu sichern und klare Verhältnisse für Investitionen zu schaffen.

Text-/Bildquelle: Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de
Bildhinweis: Olaf Meister (Archiv)

Vier Bürgerfragen. Klare Antworten.

Welche neuen Fakten, Entscheidungen oder Änderungen nennt der Artikel?

  • Grünen werfen Dow vor, wirtschaftliche Entwicklung im Chemiedreieck zu blockieren
  • Dow verweigert transparente Zusammenarbeit mit potenziellen Nachfolgern
  • Olaf Meister fordert politischen Druck auf Bundesebene und ein Gespräch zwischen Bundeskanzler und Dow-Chef

Wen betrifft es und wie stark (Zielgruppen, Regionen, Zahlen, Fristen)?

  • betrifft den Chemiekonzern Dow
  • betrifft die wirtschaftliche Entwicklung im mitteldeutschen Chemiedreieck
  • betrifft Beschäftigte und zukünftige Investitionen in Sachsen-Anhalt

Welche Gründe, Ursachen, Hintergründe oder Auslöser werden genannt?

  • Dow verweigert transparente Zusammenarbeit mit potenziellen Nachfolgern
  • Gefährdung bestehender Arbeitsplätze und Entwicklungsperspektive des Standortes
  • Forderung nach politischem Druck auf Bundesebene zur Klärung der Situation

Was machen die Politik bzw. die Behörden jetzt konkret?

  • Politischen Druck auf Bundesebene erzeugen
  • Klärendes Gespräch zwischen Bundeskanzler und Dow-Konzernchef anstoßen
  • Koordinierte politische Initiative für die Zukunft des Chemiedreiecks verlangen
Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH
Letzte Artikel von Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH (Alle anzeigen)