Grüne kritisieren geplante Kürzungen bei Sozialleistungen
Niedersachsen - Regional - aktuelle Fakten und Einordnung
Soziale Leistungen in Niedersachsen gefährdet
Hannover () – Die Grünen-Fraktion im niedersächsischen Landtag hat sich scharf gegen interne Sparpläne der Bundesregierung und der Länder gewandt, die Kürzungen bei sozialen Leistungen vorsehen. Das teilte die sozialpolitische Sprecherin Swantje Schendel mit.
Demnach plant eine Bund-Länder-Arbeitsgruppe, Milliardenbeträge vor allem bei der Kinder- und Eingliederungshilfe einzusparen.
Schendel bezeichnete die Pläne als ‚massiven sozialpolitischen Rückschritt‘. Es gehe nicht um abstrakte Haushaltsposten, sondern darum, dass Schutz, Teilhabe und konkrete Unterstützung im Alltag für Kinder, Jugendliche, Alleinerziehende und Menschen mit Behinderungen beschnitten würden.
Besonders alarmierend seien mögliche Einschnitte beim Unterhaltsvorschuss, bei Unterstützungsleistungen im Bildungsbereich und beim Wunsch- und Wahlrecht von Menschen mit Behinderungen.
Die Grüne erteilte den Kürzungsplänen eine klare Absage. Soziale Rechte dürften nicht im Verborgenen zusammengestrichen werden, so Schendel.
Wer Familien entlasten wolle, dürfe ihnen nicht gleichzeitig existentielle Hilfen entziehen. Kinderrechte, Inklusion und soziale Teilhabe seien keine Verfügungsmasse für Haushaltsverhandlungen.
Vier Bürgerfragen. Klare Antworten.
Welche neuen Fakten, Entscheidungen oder Änderungen nennt der Artikel?
- Die Grünen-Fraktion im niedersächsischen Landtag kritisiert interne Sparpläne der Bundesregierung und der Länder.
- Geplante Einsparungen betreffen insbesondere Kinder- und Eingliederungshilfe sowie Unterhaltsvorschuss und Bildungsleistungen.
- Die Grünen fordern, soziale Rechte nicht zu kürzen und erkennen Kinderrechte, Inklusion und soziale Teilhabe als unverzichtbar an.
Wen betrifft es und wie stark (Zielgruppen, Regionen, Zahlen, Fristen)?
- Betroffen sind Kinder, Jugendliche, Alleinerziehende, Menschen mit Behinderungen
- Einsparungen bei Kinder- und Eingliederungshilfe, Unterhaltsvorschuss, Bildungsbereich
- Milliardenbeträge sollen einsparen; keine spezifischen Zahlen oder Fristen genannt
Welche Gründe, Ursachen, Hintergründe oder Auslöser werden genannt?
- interne Sparpläne der Bundesregierung und der Länder
- Kürzungen bei sozialen Leistungen, insbesondere bei Kinder- und Eingliederungshilfe
- mögliche Einschnitte bei Unterhaltsvorschuss und Bildungsleistungen
Was machen die Politik bzw. die Behörden jetzt konkret?
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