BDI hält "nennenswertes Wachstum" 2026 für unwahrscheinlich

18. April 2026

Wirtschaft - aktuelle Fakten und Einordnung

Wirtschaftliche Lage in Deutschland: Erwartungen und Risiken

() – Der Bundesverband der Deutschen Industrie (BDI) erwartet nur noch ein geringes Wirtschaftswachstum im laufenden Jahr. „Das hängt vom Verlauf des -Kriegs ab“, sagte BDI-Chef Peter Leibinger der „Rheinischen Post“ (Samstagausgabe) auf die Frage, welche wirtschaftliche Entwicklung er für 2026 erwarte. „Aber selbst bei einem schnellen Ende wäre nennenswertes Wachstum in im laufenden Jahr unwahrscheinlich.“

Anfang des Jahres habe die BDI-Prognose bei einem Prozent Wachstum gelegen. Der Schock durch den Iran-Krieg koste jetzt Wachstum in Größenordnungen von mindestens 0,3 bis 0,5 Prozentpunkten.

„Damit steigt das Risiko, dass wir 2026 faktisch von einem Nullwachstum ausgehen bei gleichzeitig hoher Inflationserwartung, was die Lage nicht einfacher macht“, sagte Leibinger. „Wir sind faktisch ärmer geworden durch den Iran-Krieg, und der Aufschwung ist verschoben.“

Vor dem Krieg habe es eine leichte Aufhellung der konjunkturellen Frühindikatoren gegeben. „Aber ich bin skeptischer geworden. Wenn die Regierung die zwei Monate bis zur Sommerpause jetzt nicht für grundlegende Strukturreformen nutzt, droht weiterer wirtschaftlicher Abstieg“, sagte der BDI-Präsident.

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Welche neuen Fakten, Entscheidungen oder Änderungen nennt der Artikel?

  • BDI erwartet nur geringes Wirtschaftswachstum im laufenden Jahr
  • Schock durch Iran-Krieg kostet 0,3 bis 0,5 Prozent Wachstum
  • Risiko eines Nullwachstums in 2026 bei gleichzeitig hoher Inflation

Wen betrifft es und wie stark (Zielgruppen, Regionen, Zahlen, Fristen)?

  • betrifft: deutsche Industrie, BDI-Mitglieder
  • Wachstumserwartung: nur noch 0,3 bis 0,5 Prozentpunkte Verlust, Nullwachstum bis 2026
  • Zeitraum: laufendes Jahr, zwei Monate bis zur Sommerpause

Welche Gründe, Ursachen, Hintergründe oder Auslöser werden genannt?

  • Abhängigkeit des Wirtschaftswachstums vom Verlauf des Iran-Kriegs
  • Schock durch den Iran-Krieg verringert das Wachstum um 0,3 bis 0,5 Prozentpunkte
  • Notwendigkeit grundlegender Strukturreformen in der Regierung zur Vermeidung wirtschaftlichen Abstands

Was machen die Politik bzw. die Behörden jetzt konkret?

  • Regierung sollte die zwei Monate bis zur Sommerpause für grundlegende Strukturreformen nutzen.
  • Potenzielles weiteres wirtschaftliches Abstieg droht.
  • Skeptische Einschätzung hinsichtlich der wirtschaftlichen Entwicklung.
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