NRW-Unternehmerverband will keine Veranstaltungen mit AfD
Nordrhein-Westfalen - Regional - aktuelle Fakten und Einordnung
Unternehmensverbände NRW zu Extremparteien und Veranstaltungen
Düsseldorf () – Anders als der Verband der Familienunternehmer will die Landesvereinigung der Unternehmensverbände (Unternehmer.NRW) die AfD nicht zu Veranstaltungen einladen.
„Wir bleiben bei unserer Haltung, die Parteien an den extremen Rändern nicht zu unseren Veranstaltungen einzuladen“, sagte Hauptgeschäftsführer Johannes Pöttering der „Rheinischen Post“ (Freitag). Eine inhaltlich konstruktive Zusammenarbeit sei mit der AfD nicht möglich.
Dies gelte auch für die Linke.
Pöttering: „Große Teile der AfD haben demokratiegefährdende Grundüberzeugungen und stellen sich in zentralen Fragen gegen unsere Werte der Freiheit, der Vielfalt, der Rechtsstaatlichkeit und der sozialen Marktwirtschaft. Überdies würde ein immer wieder aus den Reihen der Partei propagierter EU-Austritt die wirtschaftliche Zukunftsfähigkeit und damit Wohlstand und Arbeitsplätze in unserem Land massiv gefährden.“
| Text-/Bildquelle: | Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de |
| Bildhinweis: | Logo auf AfD-Parteitag (Archiv) |
Vier Bürgerfragen. Klare Antworten.
Welche neuen Fakten, Entscheidungen oder Änderungen nennt der Artikel?
- Unternehmer.NRW lädt AfD nicht zu Veranstaltungen ein
- Kooperation mit AfD wird für inhaltlich konstruktiv ausgeschlossen
- AfD wird als democratiegefährdend eingestuft und EU-Austritt als wirtschaftliche Gefahr betrachtet
Wen betrifft es und wie stark (Zielgruppen, Regionen, Zahlen, Fristen)?
- Betrifft Unternehmer.NRW und die AfD
- Ablehnung der Einladung zur Zusammenarbeit mit der AfD aufgrund extrem rechter Positionen
- Region: Nordrhein-Westfalen
Welche Gründe, Ursachen, Hintergründe oder Auslöser werden genannt?
- Ablehnung der AfD aufgrund ihrer extremen politischen Positionen
- Bedenken hinsichtlich demokratiegefährdender Grundüberzeugungen in der AfD
- Befürchtungen über negative Auswirkungen eines möglichen EU-Austritts auf Wirtschaft und Arbeitsplätze
Was machen die Politik bzw. die Behörden jetzt konkret?
- AfD nicht zu Veranstaltungen einladen
- Haltung gegenüber extremen Parteien beibehalten
- Konstruktive Zusammenarbeit mit AfD und Linken abgelehnt
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