Lies will chinesische Autoproduktion in VW-Werken "offen prüfen"

19. April 2026

Niedersachsen - Regional - aktuelle Fakten und Einordnung

Wirtschaft: Chinesische Autos in Niedersachsen diskutiert

() – Der niedersächsische Ministerpräsident Olaf Lies (SPD) will den möglichen Bau von chinesischen Autos in deutschen VW-Werken prüfen. „Das muss man offen diskutieren und prüfen, ob sich daraus Chancen für die Produktionsstandorte von VW und der Zulieferindustrie ergeben könnten“, sagte Lies der „Neuen Osnabrücker Zeitung“.

Man könne nicht verhindern, dass chinesische Autobauer verstärkt in den europäischen Markt drängen, so der Ministerpräsident.

Gleichzeitig müsse die Auslastung der Werke gesichert werden. „Wir müssen für die Beschäftigten eine Antwort finden, wie das gelingen kann“, sagte Lies.

„Bald kommen neue Modelle auf den chinesischen Markt, die VW in sowohl mit verlässlichen und engen chinesischen Partnern gemeinsam, aber auch allein entwickelt hat und nun produziert. Da stellt sich ganz automatisch die Frage, welche Perspektiven sich daraus ergeben und ob man auch in Europa zusammenarbeiten könnte.“

Der Autobauer, an dem das Land mit 20 Prozent der Stimmrechtsaktien beteiligt ist, biete „eine weltweite Produktions- und Logistikfähigkeit, die kaum ein anderes Unternehmen hat“, argumentierte der Ministerpräsident.

„Durch Abschottung allein bleiben wir nicht erfolgreich – und schon gar nicht, indem wir sagen, wir wollen nichts miteinander zu tun haben. Die Frage ist, ob es uns gelingt, eine solche Kooperation auf Augenhöhe zu entwickeln.“

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Der Konzern passe sich immer wieder erfolgreich an neue Bedingungen an. „Deshalb bin ich zuversichtlich, dass das nicht nur hier erfolgreich gelingt, sondern dass Volkswagen mit unterschiedlichen Strategien für unterschiedliche Märkte auch weltweit erfolgreich bleibt“, so der niedersächsische Ministerpräsident.

Text-/Bildquelle: Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de
Bildhinweis: VW-Werk am Mittellandkanal in

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