Hessen führt "Fast Lane" für Fachkräfteeinwanderung ein

20. April 2026

Hessen - Regional - aktuelle Fakten und Einordnung

Fachkräfteeinwanderung in Hessen: Zentrale Anlaufstelle

() – richtet eine zentrale Anlaufstelle für die Einwanderung qualifizierter Arbeitskräfte aus dem Ausland ein. Das teilten Innenminister Roman Poseck und Sozialministerin Heike Hofmann am Montag in Wiesbaden mit.

Die „Zentrale Stelle für Fachkräfteeinwanderung Hessen“ (ZFEH) soll im Herbst beim Regierungspräsidium ihre Arbeit aufnehmen und als „Fast Lane“ ein beschleunigtes Verfahren nach § 81a Aufenthaltsgesetz anbieten.

Bisher müssen sich hessische Unternehmen mit 31 verschiedenen Ausländerbehörden auseinandersetzen, die teilweise unterschiedlich arbeiten. Die neue zentrale Stelle soll einheitliche Abläufe schaffen, Planungssicherheit geben und die kommunalen Behörden entlasten.

Sie ersetzt die bestehenden Strukturen nicht, sondern ergänzt sie als zusätzliche Option für Arbeitgeber. Mit der „Fast Lane“ schaffe man klare Strukturen und erhöhe die Verlässlichkeit für Unternehmen, erklärten Poseck und Hofmann.

Die Nachfrage nach beschleunigten Verfahren ist in Hessen stark gestiegen: Wurden 2020 noch 184 Vorabzustimmungen erteilt, waren es 2025 bereits über 2.150. Allein im ersten Quartal 2026 sind 724 solcher Zustimmungen erfolgt.

Vertreter der Wirtschaft begrüßten den Schritt. Die Präsidentin des Hessischen Industrie- und Handelskammertags, Kirsten Schoder-Steinmüller, nannte die Zentralstelle ‚einen wichtigen Schritt für den Wirtschaftsstandort Hessen‘.

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Regierungspräsident Jan Hilligardt kündigte an, die organisatorischen Voraussetzungen in Darmstadt zügig zu schaffen.

Text-/Bildquelle: Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de
Bildhinweis: Stahlproduktion (Archiv)

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Welche neuen Fakten, Entscheidungen oder Änderungen nennt der Artikel?

  • Hessen richtet eine zentrale Anlaufstelle für die Einwanderung qualifizierter Arbeitskräfte ein.
  • "Zentrale Stelle für Fachkräfteeinwanderung Hessen" (ZFEH) startet im Herbst beim Regierungspräsidium Darmstadt.
  • Einführung eines beschleunigten Verfahrens nach § 81a Aufenthaltsgesetz.

Wen betrifft es und wie stark (Zielgruppen, Regionen, Zahlen, Fristen)?

  • Zielgruppe: Unternehmen in Hessen, die qualifizierte Arbeitskräfte einwandern lassen wollen
  • Region: Hessen, speziell beim Regierungspräsidium Darmstadt
  • Zahlen: Anstieg von 184 Vorabzustimmungen (2020) auf über 2.150 (2025), 724 im ersten Quartal 2026; zentrale Stelle soll im Herbst 2023 starten

Welche Gründe, Ursachen, Hintergründe oder Auslöser werden genannt?

  • Einrichtung einer zentralen Anlaufstelle für qualifizierte Einwanderung in Hessen
  • Erhöhung der Nachfrage nach beschleunigten Verfahren für Fachkräfteeinwanderung
  • Ziel der Maßnahme: einheitliche Abläufe und Entlastung der kommunalen Behörden

Was machen die Politik bzw. die Behörden jetzt konkret?

  • Einrichtung einer zentralen Anlaufstelle für die Einwanderung qualifizierter Arbeitskräfte in Hessen
  • Start der "Zentralen Stelle für Fachkräfteeinwanderung Hessen" im Herbst beim Regierungspräsidium Darmstadt
  • Angebot eines beschleunigten Verfahrens nach § 81a Aufenthaltsgesetz (Fast Lane)
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