Staatsanwaltschaft Regensburg klagt Telefonbetrügerbande in 17 Fällen an
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Gesellschaftliche Kriminalität in Regensburg
Regensburg () – Die Staatsanwaltschaft Regensburg und das Polizeipräsidium Niederbayern haben zwei Männer wegen Telefonbetrugs in 17 Fällen angeklagt. Wie die Behörden mitteilten, soll die Bande bundesweit ältere Menschen mit sogenannten Schockanrufen um insgesamt rund 500.000 Euro gebracht haben.
Den Opfern wurde dabei jeweils vorgetäuscht, ein naher Angehöriger habe einen tödlichen Unfall verursacht und müsse Kaution zahlen.
Die Ermittlungen begannen nach einem versuchten Betrug im August 2025 in Geiselhöring im Landkreis Straubing-Bogen. Eine 65-jährige Frau durchschaute den Anruf und informierte die Polizei, die daraufhin die Übergabe von Geld überwachte und einen der mutmaßlichen Abholer festnehmen konnte.
In den folgenden Monaten konnten die Ermittler die beiden Beschuldigten, polnische Staatsangehörige im Alter von 29 und 48 Jahren, mit weiteren 16 Taten in Verbindung bringen.
Den beiden Männern wird gewerbsmäßiger Bandenbetrug in 14 Fällen und versuchter Betrug in drei Fällen vorgeworfen. Sie befinden sich seit ihrer Festnahme im August 2025 in Untersuchungshaft.
Das Landgericht Regensburg muss nun über die Zulassung der Anklage zur Hauptverhandlung entscheiden. Die Unschuldsvermutung gilt für die Beschuldigten weiterhin.
| Text-/Bildquelle: | Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de |
| Bildhinweis: | Justicia (Archiv) |
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