Länder wollen mehr Geld vom Bund für Aufnahme Geflüchteter

22. April 2026

Nordrhein-Westfalen - Regional - aktuelle Fakten und Einordnung

Integrationspolitik in Düsseldorf: Unterstützung gefordert

() – Auf der Integrationsministerkonferenz an diesem Mittwoch und Donnerstag wollen sich mehrere Bundesländer für eine Neuauflage der Integrationspauschale für Geflüchtete aussprechen.

„Die Länder bitten die Bundesregierung mehrheitlich, eine Integrationspauschale für die Länder und Kommunen neu aufzulegen und zu verstetigen“, sagte NRW-Integrationsministerin Verena Schäffer (Grüne) der „Neuen Osnabrücker Zeitung“ (Mittwochausgabe). „Die bisherige Beteiligung des Bundes an den flüchtlingsbezogenen Kosten reicht nicht aus“, so die Vorsitzende der diesjährigen Integrationsministerkonferenz.

Von 2016 bis 2023 zahlte der Bund den Ländern jedes Jahr einen Pauschbetrag, 2019 hatte dieser 2,44 Milliarden Euro erreicht, ging dann aber stark zurück.

Seit 2024 wird den Ländern eine Pro-Kopf-Pauschale von 7.500 Euro für jeden Asylerstantragsteller überwiesen.

Die Länder fordern nun eine Neuauflage der alten Systematik. Die Pro-Kopf-Pauschale reiche nicht mehr aus, da die Kosten gestiegen seien.

Bis zum Dienstag hatten sich , , Brandenburg, , , Rheinland-Pfalz und Thüringen dem Antrag aus NRW angeschlossen.

Vor allem die Kommunen seien auf die Unterstützung des Bundes angewiesen, sagte Schäffer. „Wir brauchen dringend die Zusage des Bundes, dass er sich auch künftig und langfristig an den Kosten für die Integration beteiligt, da nur so eine funktionierende Integrationsinfrastruktur weiterhin sichergestellt werden kann.“

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Text-/Bildquelle: Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de
Bildhinweis: Flüchtling und Sicherheitsmann in einer „Zeltstadt“ (Archiv)

Vier Bürgerfragen. Klare Antworten.

Welche neuen Fakten, Entscheidungen oder Änderungen nennt der Artikel?

  • Bundesländer fordern Neuauflage der Integrationspauschale für Geflüchtete
  • Pro-Kopf-Pauschale von 7.500 Euro ab 2024 für Asylerstantragsteller
  • Länderargumentation: Kostensteigerung macht alte Systematik notwendig

Wen betrifft es und wie stark (Zielgruppen, Regionen, Zahlen, Fristen)?

  • betrifft Bundesländer wie Nordrhein-Westfalen, Baden-Württemberg, Berlin, Brandenburg, Bremen, Hamburg, Rheinland-Pfalz, Thüringen
  • Zielgruppe sind Geflüchtete, insbesondere Asylbewerber
  • 7.500 Euro Pro-Kopf-Pauschale für Asylerstantragsteller ab 2024, Forderung nach Neuauflage der Integrationspauschale aufgrund gestiegener Kosten

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  • Länder fordern Neuauflage der Integrationspauschale
  • Kostensteigerungen für Integration übersteigen aktuelle Pro-Kopf-Pauschale
  • Bund hat bisherige Beteiligung an flüchtlingsbezogenen Kosten als unzureichend eingestuft

Was machen die Politik bzw. die Behörden jetzt konkret?

  • Länder fordern Neuauflage der Integrationspauschale für Geflüchtete
  • Bundesregierung soll sich langfristig und ausreichend an Integrationskosten beteiligen
  • Pro-Kopf-Pauschale von 7.500 Euro wird als unzureichend bezeichnet
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