Studie: Zuwanderung in EU auf Rekordhoch

22. April 2026

Politik - aktuelle Fakten und Einordnung

Migrationstrends in der EU 2025

Berlin () – Die Zuwanderung in die Europäische Union hat ein historisches Hoch erreicht. Das ist das Ergebnis einer Studie des privaten Wirtschaftsforschungsinstituts Rockwool Foundation (RF), über die der „Münchner Merkur“ berichtet. Demnach stieg die Zahl der im Ausland geborenen Einwohner im Jahr 2025 auf 64,2 Millionen, was einem Anstieg von etwa 2,1 Millionen gegenüber dem Vorjahr entspricht.

Im Jahr 2010 lag die Gesamtzahl noch bei 40 Millionen. Hauptzielland ist mit 18 Millionen im Ausland geborenen Einwohnern . „Das gilt in absoluten Zahlen und in erheblichem Maße im Verhältnis zu seiner Bevölkerung“, sagte Tommaso Frattini, Direktor des RF-Forschungszentrums und Professor für Wirtschaftswissenschaften an der Universität Mailand, dem „Münchner Merkur“ von Ippen-Media.

Aber: „Das Gesamtbild ist ungleichmäßiger: Die Migration konzentriert sich auf eine kleine Anzahl von Ländern, während die relative Bevölkerung innerhalb der EU stark variiert“, so Frattini. Das zeigten Daten des Statistischen Amts der Europäischen Union (Eurostat) und des Flüchtlingshilfswerks der Vereinten Nationen (UNHCR). Spanien etwa verzeichnete mit einem Anstieg um etwa 700.000 im Ausland geborener Einwohner auf insgesamt 9,5 Millionen das schnellste Wachstum in jüngster Zeit.

Gleichzeitig sehen sich kleinere Länder wie , Malta und Zypern im Verhältnis zu ihrer Bevölkerungsgröße mit deutlich höheren Migrationsanteilen konfrontiert, heißt es in der Studie. Kleinere Länder trugen im Verhältnis zu ihrer Bevölkerung derweil oft einen größeren Anteil bei der Aufnahme von Geflüchteten. „Eine wichtige Erkenntnis ist die ungleiche Zusammensetzung der Herkunftsländer von Asylbewerbern in Europa“, sagte Christian Dustmann, Direktor von RF Berlin, dem „Münchner Merkur“. Deutschland nimmt demnach vor allem sogenannte konfliktbedingte Asylbewerber auf, zum Beispiel aus und , während Spanien einen hohen Anteil aus Lateinamerika verzeichnet und sowie Frankreich vielfältigere Muster bei den Herkunftsländern aufweisen.

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Text-/Bildquelle: Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de
Bildhinweis: Kopftuchträgerinnen (Archiv)

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Welche neuen Fakten, Entscheidungen oder Änderungen nennt der Artikel?

  • Zuwanderung in die EU erreicht 2025 historisches Hoch mit 64,2 Millionen im Ausland geborenen Einwohnern.
  • Deutschland hat mit 18 Millionen im Ausland geborenen Einwohnern die höchste Zahl.
  • Spanien verzeichnet schnellstes Wachstum mit 700.000 zusätzlichen im Ausland geborenen Einwohnern auf insgesamt 9,5 Millionen.

Wen betrifft es und wie stark (Zielgruppen, Regionen, Zahlen, Fristen)?

  • betroffen sind im Jahr 2025 insgesamt 64,2 Millionen im Ausland geborene Einwohner in der EU
  • Hauptzielland ist Deutschland mit 18 Millionen, gefolgt von Spanien mit 9,5 Millionen
  • Anstieg um etwa 2,1 Millionen gegenüber 2024, Spanien verzeichnet 700.000 mehr im Vergleich zum Vorjahr

Welche Gründe, Ursachen, Hintergründe oder Auslöser werden genannt?

  • Historisches Hoch der Zuwanderung in die EU
  • Anstieg der im Ausland geborenen Einwohner auf 64,2 Millionen im Jahr 2025
  • Ungleiche Verteilung der Migration auf verschiedene Länder und Herkunftsregionen

Was machen die Politik bzw. die Behörden jetzt konkret?

  • Keine Angabe
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