Nouripour fordert mehr europäische Initiativen im Iran-Konflikt
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Diplomatie im Iran-Konflikt: Europäische Initiativen gefordert
Berlin () – Bundestagsvizepräsident Omid Nouripour fordert die Bundesregierung auf, sich beim EU-Gipfel in Zypern mit den europäischen Partnern für deutlich mehr diplomatische Initiativen im Iran-Konflikt einzusetzen.
„Ich glaube, dass notwendig ist, dass die Europäer sich einen Plan machen, auch eine Flagge aufstellen, dass sie bereit sind, sich zu engagieren, damit es vorangeht“, sagte Nouripour den Sendern RTL und ntv. Als Vorbild nennt er die Gesprächsplattform, die Pakistan den Konfliktparteien in Islamabad bietet. „Die Europäer schauen zu wie ein Pingpongschiedsrichter, und dann gucken sie sich an, wie die Bälle übers Netz fliegen, statt eigene Vorschläge zu machen“, so Nouripour.
Dafür müssten die Europäer aber mehr miteinander reden und nicht nur darüber, „wie schrecklich das gerade ist, sondern vor allem strategisch darüber nachdenken, welche Initiativen wir ergreifen sollen, damit wir gehört werden“, so der Grünen-Politiker. Für ihn steht fest: „Wir werden bisher nicht gehört.“ Es brauche beispielsweise dringend mehr Reiseaktivitäten, denn wer nicht vor Ort sei, wenn man keine Solidarität zeige, dann kriege man auch keine zurück. „Diplomatie ist: Reden, reden, reden, bis man ein Ergebnis erzielt hat“, sagte Nouripour.
| Text-/Bildquelle: | Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de |
| Bildhinweis: | Omid Nouripour (Archiv) |
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