FDP-Politiker Rülke kritisiert Merz-Vorstoß zum Verbrennerverbot
Baden-Württemberg - Regional - aktuelle Fakten und Einordnung
Politik in Stuttgart: Debatte über Verbrennerverbot
Stuttgart () – Der FDP-Landesvorsitzende Hans-Ulrich Rülke hat die Pläne von Bundeskanzler Friedrich Merz zum Verbrennerverbot als „Mogelpackung“ bezeichnet. Rülke forderte stattdessen ein vollständiges Ende des geplanten Verbrennerverbots ab 2035.
In einer Stellungnahme kritisierte Rülke, Merz‘ Vorstoß bei EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen bleibe hinter den Erfordernissen zurück.
„Was Merz bisher plant, ist eine Mogelpackung, da es nur Hybrid-Antriebe umfassen soll“, teilte der baden-württembergische FDP-Chef mit. Es brauche auch Raum für reine Verbrenner-Fahrzeuge mit klimaneutralem Treibstoff.
Rülke forderte die Bundesregierung auf, sich gemeinsam mit Wirtschaftsvertretern in Brüssel für eine komplette Aufhebung des Verbrennerverbots einzusetzen.
Neben Elektroautos gebe es mit innovativen Kraftstoffen wie HVO 100 und reFuels sinnvolle Alternativen. Die „All-Electric-Lobby“ müsse überwunden werden, so der FDP-Politiker.
| Text-/Bildquelle: | Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de |
| Bildhinweis: | Friedrich Merz am 28.11.2025 |
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