Lebensgefährliche Aktion: Mann fährt auf Trittbrett von ICE mit

27. April 2026

Nordrhein-Westfalen - Regional - aktuelle Fakten und Einordnung

Gesellschaft: Lebensgefährlicher Vorfall in Osnabrück

() – Ein 46-jähriger Mann aus hat am Sonntagnachmittag eine lebensgefährliche Aktion unternommen, als er auf dem Trittbrett eines ICEs von nach Amsterdam mitfuhr. Wie die Bundespolizei Münster am Montag mitteilte, hatte der Reisende im Hauptbahnhof Osnabrück den Zug für eine Zigarettenpause verlassen und sich dabei mehrere Meter vom Zug entfernt.

Als er zurückkehrte, waren die Türen für die Weiterfahrt bereits geschlossen.

In Panik um sein im Zug zurückgelassenes Gepäck stieg der Mann bei der Ausfahrt aus dem Hauptbahnhof zwischen zwei Waggons auf ein schmales Trittbrett. Eine Bahnmitarbeiterin auf dem Bahnsteig bemerkte die Situation und löste die interne Rettungskette aus.

Der Triebfahrzeugführer leitete daraufhin zwischen Laggenbeck und eine Schnellbremsung ein. Zusammen mit dem Zugchef fand er den Trittbrettfahrer leicht geschockt, aber körperlich unversehrt zwischen zwei Waggons, wo er sich an einer Eisenstange festhielt.

Der Mann wurde an die alarmierten Einsatzkräfte der Bundespolizei übergeben.

Gegen den deutschen Staatsangehörigen wurde ein Ermittlungsverfahren wegen des gefährlichen Eingriffes in den Bahnverkehr eingeleitet. Die Bundespolizei warnt eindringlich vor solchen Aktionen: Bei Geschwindigkeiten von bis zu 300 km/h haben Stürze vom Zug in der Regel nur geringe Überlebenschancen.

Siehe auch:  Wetterbericht für Nordrhein-Westfalen (15.02.2026)

Durch den Vorfall entstanden bei zwölf Zügen Verspätungszeiten von insgesamt 266 Minuten.

Text-/Bildquelle: Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de
Bildhinweis: Bundespolizei (Archiv)

Vier Bürgerfragen. Klare Antworten.

Welche neuen Fakten, Entscheidungen oder Änderungen nennt der Artikel?

  • 46-jähriger Mann aus München fuhr lebensgefährlich auf Trittbrett eines ICEs.
  • Ermittlungsverfahren wegen gefährlichen Eingriffs in den Bahnverkehr eingeleitet.
  • Vorfall verursachte Verspätungen von insgesamt 266 Minuten bei zwölf Zügen.

Wen betrifft es und wie stark (Zielgruppen, Regionen, Zahlen, Fristen)?

  • Betroffen: 46-jähriger Mann aus München
  • Zielgruppe: Reisende, Eisenbahnpersonal
  • Auswirkungen: 12 Züge betroffen, insgesamt 266 Minuten Verspätung

Welche Gründe, Ursachen, Hintergründe oder Auslöser werden genannt?

  • Mann verließ Zug für Zigarettenpause und konnte nicht rechtzeitig zurückkehren.
  • Panik wegen vergessenem Gepäck führte zum riskanten Einstieg auf Trittbrett.
  • Einsatz der Bahnmitarbeiterin und schnelle Reaktion des Triebfahrzeugführers verhinderte Schlimmeres.

Was machen die Politik bzw. die Behörden jetzt konkret?

  • Ein Ermittlungsverfahren gegen den Mann wurde eingeleitet.
  • Die Bundespolizei warnt eindringlich vor der Gefährlichkeit solcher Aktionen.
  • Eine interne Rettungskette wurde durch eine Bahnmitarbeiterin ausgelöst.
Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH
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