Weltkriegsbombe in Köln-Niehl erfolgreich entschärft
Nordrhein-Westfalen - Regional - aktuelle Fakten und Einordnung
Sicherheit und Evakuierung in Köln
Köln () – Die Ein-Zentner-Weltkriegsbombe in Köln-Niehl wurde durch den Kampfmittelbeseitigungsdienst Rheinland der Bezirksregierung Düsseldorf erfolgreich entschärft. Der Blindgänger wird nun abtransportiert.
Sämtliche Sperrungen werden schrittweise aufgehoben, sodass die Anwohner wieder in ihre Häuser und Wohnungen zurückkehren können. Die KVB-Linie 16 kann ebenfalls wieder ohne Einschränkungen fahren.
Etwa 2.500 Menschen waren von der Evakuierung betroffen.
In der Anlaufstelle für Evakuierte im Erich-Kästner-Gymnasium hielten sich rund 160 Personen auf. Es mussten 25 Personen per Krankentransport aus dem Evakuierungsbereich und nach der Entschärfung wieder zurückgebracht werden.
Nach bisherigen Erkenntnissen gab es keine besonderen Vorkommnisse, und es wurde kein Ordnungswidrigkeiten-Verfahren wegen Störung oder Verweigerung der Evakuierung eingeleitet.
Das Ordnungsamt der Stadt Köln war mit 129 Kräften im Einsatz, die Feuerwehr Köln mit fünf und Hilfsorganisationen mit 31, die Polizei Köln mit 16 und die KVB mit zwei Kräften. Wegen der schrittweisen Aufhebung der Straßensperren und Verkehrsbehinderungen wird gebeten, sich auf der Internetseite der Stadt Köln sowie bei den Kölner Verkehrs-Betrieben zu informieren.
| Text-/Bildquelle: | Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de |
| Bildhinweis: | Mike Kaledat (Einsatzleiter Ordnungsamt Stadt Köln), Marcel Biewald und Christoph Wassenberg (Kampfmittelbeseitigungsdienst) (Archiv), Stadt Köln/Tim Walther via |
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