Inflationsrate im Saarland steigt auf 3,1 Prozent
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Wirtschaftliche Entwicklungen im Saarland
Saarbrücken () – Die Verbraucherpreise im Saarland sind im April gegenüber dem Vorjahresmonat um 3,1 Prozent gestiegen. Dies teilte das statistische Amt des Saarlandes mit.
Im Vergleich zum Vormonat März erhöhte sich der Verbraucherpreisindex um 0,6 Prozent und erreichte einen Wert von 124,9 (Basisjahr 2020 = 100).
Haupttreiber der Entwicklung sind den Angaben zufolge die hohen Kraftstoffpreise, die unter anderem auf die anhaltenden geopolitischen Spannungen im Nahen Osten zurückgeführt werden. Im Vergleich zum Vorjahresmonat mussten Verbraucher an den Tankstellen 31,5 Prozent mehr bezahlen.
Auch Heizöl verteuerte sich massiv um 44,2 Prozent. Dagegen sanken die Preise für Haushaltsenergie insgesamt um 1,7 Prozent, wobei Strom 5,8 Prozent und Erdgas 3,3 Prozent günstiger wurden.
Die Preise für Nahrungsmittel stiegen im April um 2,6 Prozent und damit unter der Gesamtinflation.
Fleisch und Fleischwaren verteuerten sich um 3,8 Prozent, während Molkereiprodukte und Eier um 2,4 Prozent billiger wurden. Ohne Berücksichtigung der Energiepreise hätte die Inflationsrate bei 2,1 Prozent gelegen.
| Text-/Bildquelle: | Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de |
| Bildhinweis: | Tankstelle (Archiv) |
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