SPD fordert mehr Bundesmittel für Seehäfen bei maritimer Konferenz
Hamburg - Regional - aktuelle Fakten und Einordnung
Hafenpolitik und Investitionen in Hamburg
Hamburg () – Die SPD-Fraktion in der Hamburgischen Bürgerschaft hat eine deutlich stärkere finanzielle Beteiligung des Bundes an den deutschen Seehäfen gefordert. Anlass ist der Beginn der Nationalen Maritimen Konferenz der Bundesregierung am Mittwoch in Emden, teilte die Fraktion mit.
Die Konferenz bringe rund 800 Vertreter aus Politik, Wirtschaft und Wissenschaft zusammen.
Die hafenpolitische Sprecherin der SPD-Fraktion, Clarissa Herbst, erklärte, die Seehäfen seien das wirtschaftliche Rückgrat Deutschlands. Sie sicherten Millionen Arbeitsplätze und seien zentrale Drehscheiben für Industrie, Handel und Energieversorgung.
Der Investitionsbedarf allein in den deutschen Seehäfen liege bei rund 15 Milliarden Euro, während der Bund bislang nur einen Bruchteil dieser Mittel bereitstelle. Der Bund müsse die Finanzierung der Häfen als nationale Aufgabe begreifen.
Herbst forderte Bundeskanzler Friedrich Merz und Bundeswirtschaftsministerin Katherina Reiche auf, sich auf der Konferenz zu einer auskömmlichen Finanzierung zu bekennen.
Es gehe um Investitionen in Infrastruktur, die Sanierung von Kaimauern und die Sicherheit der Häfen. Ohne eine verlässliche Finanzierung drohe der maritime Standort Deutschland im internationalen Wettbewerb zurückzufallen.
| Text-/Bildquelle: | Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de |
| Bildhinweis: | Hamburger Hafen (Archiv) |
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