Arbeitsmarkt in Baden-Württemberg bleibt angespannt
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Arbeitsmarkt in Baden-Württemberg im Fokus
Stuttgart () – Die Zahl der Arbeitslosen in Baden-Württemberg ist im April leicht gestiegen. Wie die Bundesagentur für Arbeit am Donnerstag mitteilte, waren im April 303.949 Menschen arbeitslos, das sind 0,2 Prozent mehr als im Vormonat.
Die Arbeitslosenquote verharrt bei 4,7 Prozent. Saisonbereinigt stieg die Arbeitslosigkeit um 1,0 Prozent, obwohl saisonüblich ein Rückgang zu erwarten gewesen wäre.
Im Vergleich zum Vorjahr nahm die Arbeitslosigkeit um 4,7 Prozent oder 13.682 Personen zu.
Damit beschleunigt sich der Anstieg im Vergleich zum Vormonat, als das Plus noch bei 3,9 Prozent lag. Die Dynamik am Arbeitsmarkt bleibt gering: Seit Jahresbeginn haben rund 80.000 Arbeitslose eine Erwerbstätigkeit aufgenommen, fünf Prozent mehr als im Vorjahreszeitraum.
Gleichzeitig meldeten sich jedoch rund 110.000 Menschen aus einer Beschäftigung heraus arbeitslos, ein im langjährigen Vergleich deutlich erhöhter Wert.
Die Zahl der Langzeitarbeitslosen stieg um 5,9 Prozent auf rund 92.000. Knapp 60 Prozent von ihnen haben keinen Berufsabschluss. Die Zahl der gemeldeten offenen Stellen sank im Vergleich zum Vorjahr um 5,2 Prozent auf rund 72.100. Martina Musati, Vorsitzende der Geschäftsführung der Regionaldirektion, sagte, die Frühjahrsbelebung bleibe aus.
Auch gut ausgebildete Fachkräfte seien zunehmend von Arbeitslosigkeit betroffen. Die Betriebe hielten sich mit Neueinstellungen zurück.
Die Kurzarbeit stieg im Januar auf 32.730 Personen, vier Prozent mehr als im Dezember.
| Text-/Bildquelle: | Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de |
| Bildhinweis: | Bundesagentur für Arbeit (Archiv) |
Vier Bürgerfragen. Klare Antworten.
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- Zahl der Arbeitslosen in Baden-Württemberg beträgt im April 303.949 (0,2 Prozent mehr als im Vormonat).
- Arbeitslosigkeit stieg im Vergleich zum Vorjahr um 4,7 Prozent (13.682 Personen).
- Zahl der Langzeitarbeitslosen stieg um 5,9 Prozent auf rund 92.000.
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- Betrifft Baden-Württemberg
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Was machen die Politik bzw. die Behörden jetzt konkret?
- Beobachtung der steigenden Arbeitslosenzahlen und Anpassung der Maßnahmen zur Unterstützung der Betroffenen
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