Merz: Bundeswehr muss fähig sein zum "Fight tonight"

30. April 2026

Nordrhein-Westfalen - Regional - aktuelle Fakten und Einordnung

Verteidigungspolitik in Munster: Neue Herausforderungen

Munster () – Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) hat den Willen betont, weiter kräftig in die Bundeswehr zu investieren.

„Wir müssen hier und heute abschreckungs- und verteidigungsbereit sein, fähig zum Fight tonight“, sagte der Kanzler am Donnerstag auf dem Truppenübungsplatz im niedersächsischen Munster nach einer militärischen Vorführung. Das werde allerdings mit „größten Kraftanstrengungen“ verbunden sein.

Nach dem verbalen Fernduell mit US-Präsident Donald Trump ging der Kanzler offenbar auf Versöhnungskurs in Richtung Washington: „Das militärische Nuklearprogramm im muss beendet werden“, sagte der Kanzler.

Der US-Präsident hatte dem deutschen Kanzler zuvor vorgeworfen, „keine Ahnung“ zu haben und mit einem Truppenabzug aus gedroht. Dem vorangegangen waren Äußerungen des Kanzlers, wonach die USA im Iran-Krieg keine Strategie hätten.

„Zu all` diesen Fragen stehen wir in einem engen und vertrauensvollen Kontakt mit unseren Partnern, auch und gerade in Washington“, sagte Merz am Donnerstag.

Deutschland stehe bereit, sich auch militärisch am Golf zu engagieren, „um die Freiheit der Seewege zu gewährleisten“, sagte Merz – „wenn die entsprechenden Voraussetzungen gegeben sind“.

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Text-/Bildquelle: Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de
Bildhinweis: Friedrich Merz am 29.04.2026

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  • Bundeskanzler Friedrich Merz betont wichtige Investitionen in die Bundeswehr.
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  • Bundeswehr: Investitionen und Verteidigungsbereitschaft betont
  • Iran: Militärisches Nuklearprogramm, angesprochen auf internationaler Ebene
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Welche Gründe, Ursachen, Hintergründe oder Auslöser werden genannt?

  • Investitionsbereitschaft in die Bundeswehr zur Abschreckung und Verteidigung
  • Konflikt mit US-Präsident über strategische Ansichten zu Iran
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  • Weiterführende Investitionen in die Bundeswehr
  • Einsatzbereitschaft und Abschreckung betonen
  • Engagement am Golf zur Gewährleistung der Freiheit der Seewege prüfen
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