Pflegekraft soll Stationsleitung mit Medikament vergiftet haben

30. April 2026

Berlin - Regional - aktuelle Fakten und Einordnung

Gesellschaft: Anklage gegen Pflegekraft in Berlin

() – Die Staatsanwaltschaft Berlin hat Anklage gegen eine 48-jährige Pflegekraft erhoben. Sie soll in einem Krankenhaus in Berlin-Mitte die Stationsleitung und deren Stellvertreter mit einem Entwässerungsarzneimittel vergiftet haben.

Das teilte die Behörde am Donnerstag mit.

Der Vorfall ereignete sich am 19. Februar 2025 gegen 5:40 Uhr. Die Angeschuldigte soll Kaffee für die Stationsleitung zubereitet und diesem mehrere Ampullen des Arzneimittels beigemischt haben.

Ihr Plan sei gewesen, dass der Stationsleiter den Kaffee trinkt.

Aufgrund einer kurzfristigen Dienstplanänderung trank jedoch auch der stellvertretende Stationsleiter von dem präparierten Kaffee. Beide Männer erlitten erhebliche gesundheitliche Beschwerden.

Die Anklage lautet auf gefährliche Körperverletzung und wird vor dem Amtsgericht Tiergarten verhandelt.

Text-/Bildquelle: Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de
Bildhinweis: Medizinisches Personal in einem Krankenhaus (Archiv)

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Welche neuen Fakten, Entscheidungen oder Änderungen nennt der Artikel?

  • Anklage gegen 48-jährige Pflegekraft erhoben
  • Vorfall am 19. Februar 2025 um 5:40 Uhr
  • Anklage lautet auf gefährliche Körperverletzung, Verfahren vor Amtsgericht Tiergarten

Wen betrifft es und wie stark (Zielgruppen, Regionen, Zahlen, Fristen)?

  • Betroffen: 48-jährige Pflegekraft, Stationsleitung, stellvertretender Stationsleiter
  • Region: Berlin-Mitte
  • Zeitpunkt: 19. Februar 2025, 5:40 Uhr

Welche Gründe, Ursachen, Hintergründe oder Auslöser werden genannt?

  • Anklage gegen Pflegekraft wegen Vergiftung.
  • Verwendung eines Entwässerungsarzneimittels im Kaffee.
  • Zwei Personen betroffen durch kurzfristige Dienstplanänderung.

Was machen die Politik bzw. die Behörden jetzt konkret?

  • Anklage gegen die Pflegekraft erhoben
  • Vorfall wird vor dem Amtsgericht Tiergarten verhandelt
  • Gesundheitsbehörden informieren über die Gefahren von Arzneimitteln in falschen Händen
Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH