Festnahme nach Schüssen auf Mehrfamilienhaus in Köln-Höhenhaus

30. April 2026

Nordrhein-Westfalen - Regional - aktuelle Fakten und Einordnung

Gesellschaft: Schusswaffengewalt in Köln-Höhenhaus

() – Die Polizei Köln hat einen 30-jährigen Mann festgenommen, der im März dieses Jahres Schüsse auf ein Mehrfamilienhaus in Köln-Höhenhaus abgegeben haben soll. Das teilten die Behörden am Donnerstag mit.

Der Beschuldigte steht im Verdacht der besonders schweren räuberischen Erpressung, der gefährlichen Körperverletzung, des versuchten Herbeiführens einer Sprengstoffexplosion sowie von Verstößen gegen das Kriegswaffenkontrollgesetz.

Den Ermittlungen zufolge soll der 30-Jährige im vergangenen Jahr einen bislang unbekannten Mittäter beauftragt haben, einen Mann massiv einzuschüchtern, um von diesem einen sechsstelligen Geldbetrag zu erpressen. Der mutmaßliche Mittäter soll daraufhin am 7. und 9. März mehrfach mit einer Pistole auf die Fassade des Mehrfamilienhauses geschossen haben.

Darüber hinaus soll der Beschuldigte am 9. März eine Handgranate mit gezogenem Splint vor dem Gebäude platziert haben, die wegen eines Defekts nicht detonierte.

Bei den zeitgleich mit der Festnahme durchgeführten Durchsuchungen von zwei Wohnungen des 30-Jährigen sowie der Wohnung eines 24-jährigen mutmaßlichen Komplizen stellten die Beamten mehrere Mobiltelefone sicher. Waffen wurden nicht aufgefunden.

Der 24-Jährige steht im Verdacht, gemeinsam mit dem Hauptbeschuldigten am 20. April ein weiteres Opfer in einer Shisha-Bar mit Gewalt zur Herausgabe einer sechsstelligen Summe genötigt zu haben. Die Ermittlungen, insbesondere zur Identität des flüchtigen Schützen, dauern an.

Siehe auch:  Schwerer Unfall auf Möllner Straße bei Schmilau

Text-/Bildquelle: Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de
Bildhinweis: Polizei (Archiv)

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  • Beschuldigter: besonders schwere räuberische Erpressung, gefährliche Körperverletzung, versuchter Herbeiführung einer Sprengstoffexplosion, Verstöße gegen Kriegswaffenkontrollgesetz
  • Zeitraum der Tat: März 2023 (Schüsse), 7. und 9. März (Einschüchterung)

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  • Schüsse auf Mehrfamilienhaus zur Einschüchterung eines Mannes
  • Verdacht auf besonders schwere räuberische Erpressung
  • Verwendung einer Handgranate zur Nötigung, die nicht detonierte
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