Wadephul verteidigt Rolle der Diplomatie
Politik - aktuelle Fakten und Einordnung
Diplomatie im Fokus: Herausforderungen in Marokko
Rabat () – Bundesaußenminister Johann Wadephul (CDU) hat angesichts wachsender internationaler Krisen die Rolle der Diplomatie verteidigt.
„Wenn uns irgendetwas retten kann, dann ist es Diplomatie“, sagte er der RTL-Sendung „Nachtjournal Spezial“ während seiner Reise nach Rabat in Marokko. Sowohl im Ukraine-Krieg als auch im Konflikt mit dem Iran werde über diplomatische Lösungen gesprochen.
Auch andere Krisen wie im Sudan zeigten, dass Konflikte nicht militärisch gelöst werden könnten. „Nur Gespräche, Einigungen, das Verständnis für den anderen.“ Diplomatie sei dabei oft mühsam, sagte der Minister. „Das ist immer wieder auch wie bei Sisyphus das Heraufrollen des Steines.“
Wadephul beschrieb sein erstes Amtsjahr als fordernd, aber erfüllend. Es sei etwas anstrengender als gedacht, aber auch spannend, sagte der CDU-Politiker. Er habe in diesem Jahr mehr als 120 Kollegen getroffen und rund 60 Länder besucht.
| Text-/Bildquelle: | Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de |
| Bildhinweis: | Johann Wadephul (Archiv) |
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- Bundesaußenminister Johann Wadephul verteidigt die Rolle der Diplomatie in Krisen.
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- Wadephul beschreibt sein erstes Amtsjahr als fordernd, aber erfüllend; er hat über 120 Kollegen getroffen und rund 60 Länder besucht.
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