Koblenz erwartet vermehrte Trockenschäden an Straßenbäumen
Regional - Rheinland-Pfalz - aktuelle Fakten und Einordnung
Umwelt und Stadtpflege in Koblenz
Koblenz () – Das Stadtbaummanagement der Stadt Koblenz erwartet, dass in diesem Jahr mit einem Anstieg von Trockenschäden an Straßenbäumen zu rechnen ist. Dies teilte das die Stadt am Donnerstag mit.
Ein Beispiel ist eine Esche auf dem Spielplatz in der Kaiserin-Augusta-Anlage, die aufgrund eines Befalls mit einem Brandkrustenpilz gefällt werden muss.
Zudem wird eine Esche in der Nähe der Mozartbrücke stark eingekürzt, da sie unter dem Eschentrieb-Sterben leidet.
Bereits jetzt seien viele abgestorbene Äste an Straßenbäumen zu beobachten, was auf die anhaltende Trockenheit zurückzuführen ist, hieß es. Besonders betroffen seien die Linden im Brenderweg in Lützel sowie die Roteichen am Petah-Tikva-Platz.
Auch an Spitzahornen zeigten sich erste bis ausgeprägte Schäden. Stadtbaummanager Stephan Dally erwartet ein arbeitsreiches Jahr, da Bäume auf Trockenheit reagieren, indem sie ihre Krone reduzieren, um die Verdunstung zu verringern.
Straßenbäume sind besonders gefährdet, da sie häufig in kleinen Baumscheiben stehen, die von Asphalt umgeben sind.
Diese Bedingungen führen zu einer schlechten Wasserversorgung und einer erhöhten Anfälligkeit für Schädlinge und Krankheiten. Eine engmaschige Kontrolle der Bäume durch die städtischen Baumkontrolleure soll dazu beitragen, Sach- und Personenschäden zu vermeiden.
| Text-/Bildquelle: | Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de |
| Bildhinweis: | Esche an der Mozartbrücke in Koblenz (Archiv), Stadt Koblenz / Verena Groß via |
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