CDU-Innenexperte Throm fordert härteres Vorgehen gegen Israelhass

1. Mai 2026

Politik - aktuelle Fakten und Einordnung

Gesellschaftliche Herausforderungen in Deutschland

() – Der innenpolitische Sprecher der Unionsfraktion, Alexander Throm, fordert ein härteres Vorgehen gegen Israelhasser. „Wenn sich Jüdinnen und Juden in unsicher fühlen, können wir das nicht akzeptieren“, sagte der CDU-Politiker der „Rheinischen Post“ mit Blick auf eine aktuelle Umfrage, wonach mehr als zwei Drittel der jüdischen Gemeinden Deutschland seit dem Angriff der Hamas auf als unsicherer wahrnehmen. Er forderte, dass gerade muslimisch geprägter Antisemitismus stärker geahndet werden müsse.

Throm ergänzte, Israelhass, wie man ihn immer wieder auf deutschen Straßen sehe, sei keine legitime Kritik, sondern israelbezogener Antisemitismus. „Wer das Existenzrecht Israels leugnet, darf keine Chance auf Einbürgerung mehr bekommen. Wir müssen in der Anwendung von Regeln und Gesetzen noch viel stärker durchgreifen“, sagte er.

Er betonte zugleich: „Der Schutz für jüdische Einrichtungen ist hoch und funktioniert – dafür bin ich dankbar. Wir werden dieses Niveau wohl bedauerlicherweise hoch halten müssen.“ Bei antisemitisch motivierten Straftaten von Ausländern werde man eine Regelausweisung einführen, so sei es im Koalitionsvertrag vereinbart. Throm fügte hinzu: „In einer Zeit, in der die jüdische Gemeinschaft am verwundbarsten ist, verdient sie unsere volle Solidarität.“

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Text-/Bildquelle: Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de
Bildhinweis: Alexander Throm (Archiv)

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Welche neuen Fakten, Entscheidungen oder Änderungen nennt der Artikel?

  • Alexander Throm fordert ein härteres Vorgehen gegen Israelhasser in Deutschland.
  • Antisemitismus, insbesondere muslimisch geprägter, soll stärker geahndet werden.
  • Regelausweisung bei antisemitisch motivierten Straftaten von Ausländern wird eingeführt.

Wen betrifft es und wie stark (Zielgruppen, Regionen, Zahlen, Fristen)?

  • betrifft jüdische Gemeinden in Deutschland
  • mehr als zwei Drittel der jüdischen Gemeinden fühlen sich seit dem Hamas-Angriff unsicher
  • regt schärfere Maßnahmen gegen Antisemitismus an, insbesondere aus muslimisch geprägten Kontexten

Welche Gründe, Ursachen, Hintergründe oder Auslöser werden genannt?

  • Sicherheitsgefühl jüdischer Gemeinden in Deutschland hat nach Hamas-Angriff auf Israel abgenommen.
  • Forderung nach einer strengeren Ahndung von muslimisch geprägtem Antisemitismus.
  • Pro-Kritik an Israel wird als israelbezogener Antisemitismus eingestuft.

Was machen die Politik bzw. die Behörden jetzt konkret?

  • härteres Vorgehen gegen israelbezogenen Antisemitismus
  • Regelausweisung bei antisemitisch motivierten Straftaten von Ausländern
  • Schutz für jüdische Einrichtungen auf hohem Niveau aufrechterhalten
Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH
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